| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Dez | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
- Akupunktur (9)
- Allergien/Asthma (21)
- Bücher (20)
- Elektrosmog und Co. (19)
- Ernährung (130)
- Gesundheit allgemein (123)
- Homöopathie (22)
- Impfen (31)
- Kinder (29)
- Krebs (90)
- Schadstoffbelastung (32)
- 29.12.2011: Warum Wintergemüse vor Krebs schützt
- 18.12.2011: 40 Prozent aller Krebsfälle sind vermeidbar
- 16.11.2011: Vitamin-B12-Mangel lässt Gehirn schrumpfen
- 2.11.2011: Krebsforscher warnen vor Kostenexplosion in der Onkologie
- 29.10.2011: Wie gefährlich sind Nahrungsergänzungsmittel?
- 12.10.2011: Gluthadion als Nahrungsergänzung
- 10.10.2011: Obst und Gemüse schützen nachweislich vor chronischen Krankheiten
- 23.8.2011: Einkaufszettel zur Krebsvorbeugung
- 3.8.2011: Virus-Wahn: Milliarden-Profite mit erfundenen Seuchen
- 1.8.2011: Brustkrebs und Übergewicht
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
Schadstoffe im Haushalt
Pflegeprodukte zeichnen sich nicht nur dadurch aus, welche Inhaltsstoffe sie enthalten - nicht minder wichtig ist es, welche Stoffe nicht enthalten sind! Viele handelsübliche Seifen, Lotionen und Kosmetika enthalten Substanzen, die Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können. „Wer zu Haus Shampoo hat, das krebserregende oder -verdächtige Bestandteile hat, sollte es wegwerfen. Enthält es allergiesierende Stoffe, kann das Produkt aufgebraucht werden, doch besteht die Gefahr, dass die Toleranzschwelle für solche Substanzen überschritten wird.“ (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001)
Gehen Sie kein Risiko ein: In einer amerikanischen Studie der „Occupation Safety & Health Administration“ (OSHA-Behörde) hat man 2.083 Chemikalien in Körperpflegeprodukten analysiert, von denen 884 toxisch sind!
-
146 davon können Geschwülste / Tumore verursachen
-
376 davon können zu Haut- und Augenirritationen führen
- 314 davon können biologische Veränderungen verursachen
- 218 davon können zu Fortpflanzungsstörungen führen.
(Mehrfachnennungen möglich)
Warum werden gesundheitsschädigende Stoffe verwendet?
-
Sie sind billig in der Herstellung (1 Liter Erdöl als Rohstoff = ca. 30 Cent, 1 Liter Olivenöl = ca. 8 Euro)
-
Sie sind unkompliziert in der Verarbeitung
-
Sie erfüllen vordergründige Verbraucherinteressen:
-
-
Shampoos müssen schäumen
-
Duschgels müssen duften
-
Cremes müssen sofort spürbar sein usw.
-
Hier einige Beispiele für potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe:
Mundwasser: Alkohol, Geschmacksstoffe, Sodium-Lauryl-Sulfate
Zahnpasta: Fluor, Sodiumfluoride, Sodium-Lauryl-Sulfate, Sodium-Laureth-Sulfate, Propylenglykol, Saccharin
Shampoo: Diethanolamine (DEA), Diethylphtalat, LAS-Tenside, Oxybenzon, Propytenglykol, Sodium-Lauryl-Sulfate, Sodium-Laureth-Sulfate
Conditioner: Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Talg (Tierfett)
Rasierschaum /-gel: Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Sodium-Lauryl-Sulfate, Salz
Deodorants: Aluminiumsalze, Butane, Propane, Propytenglykol, Talkum, Alkohol
Duschgels, Seifen: Diethanolamine (DEA) , Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate, Talg (Tierfett)
Hautcremes: Formaldehyd, Glycerin, Kaolin, Lanolin, Mineralöl, Parfüm, Petrolatum, Propylenglykol
Getönte Tagescremes / Make Up: Polyethylenglykol (PEG), Mineralöl, Parfüm, Propylenglykol, Glycerin
Machen Sie den Gesundheitsscheck! Prüfen Sie, ob diese Stoffe in Ihrem Badezimmer stehen:
a-Hydroxysäure
Eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.
Alkohol
Eine farblose, flüchtige, brennbare Flüssigkeit, die durch Vergärung von Hefe und Kohlehydraten entsteht. Alkohol wird häufig als Lösemittel verwendet, findet sich aber auch in Getränken und Medikamenten. Als Bestandteil essbarer und trinkbarer Produkte kann Alkohol möglicherweise das Körpergewebe anfälliger für Karzinogene machen. Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von 25% oder mehr stehen im Verdacht, für Mund-, Zungen- und Rachenkrebs verantwortlich zu sein.
Aluminium
Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.
Bentonit
Ein poröser Ton, der durch Wasseraufnahme auf ein Vielfaches seines Trockenvolumens anwächst. Als Grundstoff vieler Kosmetika kann Bentonit die Poren verstopfen und die Haut ersticken.
Butane
Ein Aerosol, hochbrennbar und kann in hohen Dosen narkotisierende Wirkung haben.
Collagen
Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Filmüber die Haut und kann sie dadurch ersticken.
Diethylphthalat
Wird zur Vergällung von Alkohol eingesetzt. Es wird von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001)
Diethanolamine (DEA)
Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigungsmitteln Anwendung findet. DEA wirkt als Weichmacher in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese DEA‘s zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zu krebserzeugenden Nitrosaminen. Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als krebserzeugend galt, zeigen neueste Studien auch ohne Nitratverbindungen krebserzeugendes Potential. DEA‘s sind unter Anderem auch Haut- und Schleimhautreizend. NEWAYS verwendet weder DEA noch andere Ethanolamine wie Triethanolamine (TEA) und Monoethanolamine (MEA).
Dioxin
Ein möglicherweise krebserregendes Abfallprodukt des Papierbleichungsprozesses in Papiermühlen. Mit Dioxin behandelte Behältnisse können unter Umständen Dioxin auf das Produkt selbst übertragen.
Elastin mit hoher relativer Molekülmasse
Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.
Fluoride
Ein potentiell krebserregender Inhaltsstoff.
Fluorkohlenwasserstoffe
Ein farbloses, nicht brennbares Gas oder eine farblose, nicht brennbare Flüssigkeit, die manchmal leichte Reizungen der oberen Atemwege hervorruft. Fluorkohlenwasserstoffe werden häufig als Treibmittel in Haarsprays verwendet.
Formaldehyd/ -abspalter
(Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazotidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, ImidazolidinylHarnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-l,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitrol,3-Dioxane)Ein farbloses giftiges Gas, ein Reizstoff und Krebserreger. In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen.
Geschmacksstoffe
Einige Geschmacksstoffe stehen unter dem Verdacht, krebserregend zu sein.
Glycerin
Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort - außer wenn die Luftfeuchtigkeit über65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus.
Kaolin
Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.
Lanolin
Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist. Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen.
LAS-Tenside
Stark hautreizend und im Abwasser schwer abbaubar. LAS-Tenside werden selbst in Waschmitteln nicht mehr eingesetzt. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001).
Lauge
Eine hochkonzentrierte wässrige Lösung aus Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid. Seifenstücke z.B. sind eine Kombination aus Lauge und tierischen Fetten, die korrodieren und die Haut austrocknen können.
Mineralöl / Paraffin
Ein Rohöl-Derivat (z.B. Paraffin, Petrolatum), das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann.
Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen
Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Diese Stoffe reichern sich in der Umwelt und im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. (Quelle: Öko-Test, Heft 04/97)
Nitrosamine
Nitrosamine können über die Haut aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Sie gelangen durch verunreinigte Rohstoffe in Kosmetika oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren.
Oxybenzon
Verbirgt sich auch hinter dem Namen Benzophenone-3. Lichtschutzfilter, der als starker Allergieauslöser bekannt ist. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001)
PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate
Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, das sind Stoffe, die „PEG“ oder die Buchstaben „eth“ in Verbindung mit einer Zahl enthalten, z.B. Ceteareth-33. Polyethylengtykole und deren Abkömmlinge können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
Petrolatum
Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.
Polyethylenglykol
Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
Propane
Ein Aerosol, brennbar und in hohen Dosen narkotisierend.
Propylenglykol
Eine kosmetische Form des Mineralöls, die man aber auch in automatischer Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln findet. In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als Feuchthaltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Werktoff-Sicherheitsdatenblätter warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark reizt und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.
Salz
Austrocknend, führt zu Hautirritationen.
Sodium Fluoride
Wurde als potentiell krebserregend identifiziert.
Sodium-Lauryl-Sulfat (Natrium-Lauryl-Sulfat)
Scharfes Reinigungs- und Netzmittel, das in Garagenbodenreinigern, Maschinenentfettern und Produkten zur Autowäsche vorkommt. Sodium-Lauryl-Sulfat gilt unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen. Es wird schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu Langzeitschäden führen kann. Allgemein kann Sodium-Lauryl-Sulfat Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen Grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
Sodium-Laureth-Sulfat (Natrium-Laureth-Sulfat)
Sodium-Laureth-Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-Lauryl-Sulfats. Es ist etwas weniger reizend als Sodium-Lauryl-Sulfat, kann aber ein stärkeres Austrocknen bewirken. Sowohl Sodium-Lauryl-Sulfat als auch Sodium-Laureth-Sulfat können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von krebserregenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.
Sonnenschutzfilter
4-MBC (4-Methylbenzylidencampher/, Bp-3 (Benzophenon-3). Ist in den Verdacht geraten, wie das weibliche Hormon Östrogen zu wirken. UV-Filter sind inzwischen in menschlicher Muttermilch und im Körper von Fischen nachweisbar. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen, auf die 5 verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden. Untersuchungen des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich. (Quelle: Natur & Kosmos Juni 2001)
Tierfett (Talg)
Eine bestimmte Art Tiergewebe, bestehend aus ölhaltigen Feststoffen oder Halbfeststoffen. Diese sind wasserunlösliche Ester von Glycerol und Fettsäuren. Tierfett und Lauge sind die Hauptbestandteile eines Seifenstücks, einem Reinigungs- und Emulgationsmittel, das wahrscheinlich beste Brutbedingungen für Bakterien bietet.
Quelle: verschiedene Veröffentlichungen
Weitere Infos finden Sie auch unter www.gesunderhaushalt.de
Lesen Sie auch http://www.medizinfo.de/umweltmedizin/schadstoffe/haushalt.htm
Ungeborene von vielen Giftstoffen bedroht
London (afp) Schon während der Schwangerschaft sind ungeborene von zahlreichen giftigen Chemikalien bedroht. Das geht aus einer Untersuchung der Umweltschutzorganisation WWF und Greepeace hervor. In Blutproben aus der Nabelschnur von 30 Neugeborenen wurden demnach durchweg mindestens fünf von 35 getesteten Chemikalien gefunden, die im Verdacht stehen, Erbschäden oder Krebs hervorzurufen. Die Chemikalien waren während der Schwangerschaft durch den gemeinsamen Blutkreislauf ins Blut der Embryonen gelangt. Die meisten Giftsstoffe befinden sich in Alltagsprodukten wie Sprays, Parfüm, Kosmetika und Haushaltsprodukten.
Quelle: Neuss-Grevenbroicher-Zeitung vom 10.9.2005