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Wie giftig ist unser Essen wirklich?
Dieser Eintrag stammt von Jörg Am 19.1.2009 @ 19:54 In Ernährung | 1 Kommentar
Carbendazim, Procymidon, Vinclozolin – Nie gehört? Sie essen sie täglich – als 3 von weit über 1.000 Pflanzenschutzmittel, die als Rückstände immer wieder in Obst und Gemüse nachgewiesen werden. Doch auch Fleisch und Fisch sind hochgradig verseucht – mit Medikamenten, Hormonen und Antibiotika.
| 168 | Pestizide, die in der EU legal verwendet werden dürfen, sind krebserregend, giftig und/oder verändern das menschliche Erbgut. |
| 5 | Prozent aller in Deutschland eingesetzten Pflanzenschutzmittel töten auch Bienen. In nahezu jedem Honig lassen sich Pestizide nachweisen. |
| 0 | Labore der Welt schaffen es, Proben auf jedes Pflanzenschutzmittel zu testen. |
| 3 | Mikrogramm der Abbaustoffen von Pyrethroide (Insektizid) lassen sich in jedem Menschen nachweisen |
| 150 | Millionen Hektar sind weltweit mit gentechnisch verändertem Bt-Mais bepflanzt. Tendenz steigend. Der Mais produziert ein hochwirksames Insektizid, das auch Nutzinsekten schaden. Die Wirkung auf Säugetiere und Menschen ist bis heute nicht eindeutig erforscht. |
| 40.000 | Tonnen Pflanzenschutzmittel werden jährlich in Deutschland versprüht. Kosten: Mehr as 1 Milliarde Euro. |
| 33 | Prozent aller in Deutschland angebotenen Garnelen stammen aus Massenzuchtfarmen in Südostasien. Antibiotika inklusive. Chloramphenicol lag in einer Konzentration von 2 Mikrogramm pro Kg vor, genug für eine medizinisch nachweisbare Wirkung. |
| 35 | Fischarten wurden bisher gentechnisch verändert. |
| 2 | Farbstoffe werden Zuchtlachsen ins Futter gemischt, damit ihr Fleisch trotz Turbowachstum den rosa Farbton annimmt. |
| 0,423 | Mikrogramm Tributylzinn (TBT) stecken in jedem Kilogramm Miesmuscheln. Bei Menschen schwächt TBT bereits in geringsten Dosen das Immunsystem. |
| 3.885 | Milligramm Histamin pro Kg wurden in Thunfischkonserven gefunden. Der EU-Grenzwert liegt bei 200 mg. Höhere Belastungen können zu einem anaphylaktischen Schock führen (tödliches Kreislaufversagen). |
| 3 | Schadstoffe stecken in Surimi (bes. Sushiform). Formaldehyd (schadet den Atemwegen), Sorbit (führt zu Augenerkrankungen) und Olyphosphat (führt schlimmstenfalls zum Herzinfarkt). |
| 500 | Milligramm Antibiotikum pro 45 Kg Körpergewicht, alle 12 Stunden. So lautet das „Rezept“ für eine erfolgreiche Rindermast in den USA. (in de EU verboten) |
| 33 | Millionen Rindern in den USA werden Wachstumshormone gegeben. Diese Steroide können Leber- und Knochenschäden verursachen. Derzeit klagen US-Fleischerzeugen gegen das Handelverbot der EU. |
| 9 | Millionen Tonnen Tierfutter werden jedes Jahr nach Deutschland importiert. Darunter 4 Millionen Tonnen gentechnisch verändertes Soja. |
| 90 | Prozent der Dioxinbelastung des Menschen gehen auf Lebensmittel zurück, zu 4/5 stammt das Gift aus Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Der Ursprung ist aber immer das Tierfutter. |
| 40 | Gramm wiegen Hühnerküken bei der Geburt. In 7 Wochen erreichen sie ihr Schlachtgewicht von 2,5 Kg. Weil die Knochen das Gewicht kaum tragen können, werden Schmerzmittel gegeben. |
| 50 | Prozent aller Antibiotika landen in Mastbetrieben |
Viele Medikamente sind als Futtermittelzusatz in der EU verboten. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht weiterhin im Einsatz sind. Schließlich werden Tiere krank (Antibiotika) oder müssen auf dem Weg zum Schlachthof beruhigt werden (Psychopharmaka).
Ebenso haltbar wie Tschernobyl
Das Insektizid Dieldrin ist seit 35 Jahren in Deutschland verboten, da es hochgradig krebserregend ist. Das Gift lässt sich nach wie vor in Feldern in ganz Deutschland nachweisen und wurde gerade in Salatgurken nachgewiesen.
Pestizidendlager Mensch
„In Endwicklungs- und Schwellenländern werden schätzungsweise 25 Millionen Menschen pro Jahr mit Pflanzenschutzmitteln vergiftet. Ca. ½ Million Menschen sterben jährlich an den Folgen der Vergiftung“ sagt der indische Arzt Dr. Vejay Singhala in Diensten der WHO.
„Der Mensch ist das Ende der Nahrungsmittelkette. Selbst ein Herbizid, das irgendwo in Australien auf ein Getreidefeld gespritzt wird, auf Umwegen immer in unserem Körper. Das lässt sich gar nicht vermeiden.“ sagt Dr. Charles Warfield, Mitherausgeber eines WHO-Reports über Pestizide weltweit.
Mögliche Folgen?
Fundstelle: Zeitschrift Welt der Wunder 5/08
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