- Mein alternativer Gesundheitsblog - http://s267274200.online.de -

Wird die Chemotherapie mein Leben retten?

Dieser Eintrag stammt von Jörg Am 13.7.2009 @ 18:35 In Krebs | 1 Kommentar

1986 hatten die Wissenschaftler des McGill Cancer Centers eine gute Idee: Sie wollten herausfinden, ob jene Ärzte, die ihre Krebspatienten mit Chemotherapie behandelten, diese Methode auch für sich selbst wählen würden, litten sie an Krebs. Dazu versandten sie Fragebogen an 118 Ärzte, die Lungenkarzinome vom nicht kleinzelligen Typ behandelten.  79 Fragebögen kamen ausgefüllt zurück. 64 der 79 Ärzte sprachen sich gegen eine Probebehandlung mit Cisplatin (einem häufig verwendeten Chemotherapeutikum) aus, 58 befanden alle Probebehandlungen für inakzeptabel. Was war die Begründung?  

Die Unwirksamkeit von Chemotherapie und der unannehmbar hohe Grad an Toxizität (Giftigkeit)!!  

John Caims, Professor für Mikro-Biologie an der Harvard Universität, hielt schon 1985 im Scientific American fest: “Was die am häufigsten auftretenden Krebsarten- gleich welche betrifft, so kann man keinen Zusammenhang zwischen plötzlichen Veränderungen der Sterbeziffer und chemotherapeutischen Behandlungsmaßnahmen herstellen. Bestimmte, selten auftretende Krebsarten sind von dieser Feststellung ausgenommen. Der Beweis, dass die am häufigsten verbreiteten Krebsarten mittels Chemotherapie geheilt werden können, muss noch erbracht werden.”  

Die Zeugnisse von unerschrockenen, aber ehrlichen Ärzten und Forschern gegen die Wirksamkeit der Chemotherapie nehmen in beiden Büchern viele Seiten ein. Wohl mag die Chemotherapie bewirken, dass Tumore schrumpfen, nicht aber, dass der Patient danach geheilt wäre oder sein Leben verlängert würde- Hier seien noch zwei weitere Zeugnisse erwähnt:  Dr. Alan C. Nixon, ehemaliger Präsident der American Chemical Society, erklärte, dass “… es für mich als Chemiker, der dahingehend ausgebildet worden ist, Daten zu interpretieren, unbegreiflich ist, wie Ärzte die eindeutige Tatsache ignorieren können, dass Chemotherapie weitaus mehr Schaden anrichtet, als dass sie von Nutzen ist.” Und Dr. Ralph Moss, stellvertretender Direktor für Öffentlichkeitsarbeit am Memorial Sloan Kettering Hospital in Manhattan, dem wahrscheinlich bekanntesten Forschungsinstitut der Vereinigten Staaten, erklärte: “Es gibt letztendlich keine Beweise dafür, dass Chemotherapie die Lebensspanne in der überwiegenden Mehrheit der Fälle tatsächlich verlängert, und genau das ist die GROSSE LÜGE, die um das Thema Chemotherapie gesponnen wird: Dass nämlich irgendwo ein direkter Zusammenhang bestehen soll zwischen dem Rückgang eines Tumors und der Verlängerung der Lebensspanne eines Patienten.”  

All dies mag man nun als bloße Polemik abtun. Dr. Ulrich Abel, Krebs- Biostatistiker aus Heidelberg, erforschte jedoch jahrelang die Wirksamkeit der Chemotherapie! Erst nahm er eine Analyse der einschlägigen Literatur vor, die “in den seltensten Fällen” Aufschluss über “auch nur den geringsten therapeutischen Erfolg der angewendeten medizinischen Maßnahmen bei der Behandlung von fortgeschrittenen Karzinomen gegeben habe”. Sodann machte Abel eine Umfrage bei Hunderten von Krebsärzten, die das Misstrauen der Ärzte hinsichtlich der Chemotherapie deutlich belegten (viele würden sich selbst niemals mit Chemo behandeln lassen). Anhand einer vergleichenden Studie zweier Patientengruppen -eine Gruppe wurde mit Chemotherapie behandelt, die andere nicht -präsentierte Abel schließlich die Untersuchungsergebnisse, die Aufschluss über einen Anstieg der Überlebensraten nach einer Chemotherapiebehandlung geben sollen. 

Hier die Liste:

  • Magenkrebs: Keine deutlichen Anhaltspunkte.
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs: Ausschließlich negative Befunde. Höhere Überlebenschance in der Kontrollgruppe, die keine Chemotherapie erhielt.
  • Eierstockkrebs: Keine eindeutigen Anhaltspunkte.
  • Gebärmutterhals-/Gebärmutterkrebs : Keine gestiegenen Überlebenschancen.
  • Kopf und Halskrebs: Keine gestiegenen Überlebenschancen, aber gelegentlich Rückgang von Tumoren.
  • Kolorektales Karzinom: Kein Anhaltspunkt darüber, dass die Überlebenschancen gestiegen sind.
  • Brustkrebs: Keine eindeutigen Anhaltspunkte dafür, dass Chemotherapie die Überlebenschancen erhöht.

War Abel ein Außenseiter? Keineswegs. 1998 konnte man in “The Ecologist” einen Artikel von Walter Last lesen, in welchem er schrieb: “Nachdem er jahrzehntelang Auswertungen von Statistiken zum Thema Überlebenschancen von Krebspatienten analysiert hatte, kam Dr. Hardin Jones, Professor an der Universität von Kalifornien 1975 zu dem Schluss, dass es den Patienten genauso gut, wenn nicht sogar besser gehen wird, wenn sie sich nicht behandeln lassen.” Diese beunruhigende Feststellung ist bis zum heutigen Tag nicht widerlegt worden. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen: drei von anderen Forschern durchgeführte Studien haben seine Theorie bestätigt. 

Fundstelle:    [1] http://www.zeitenschrift.com/    Ausgabe Nr. 37/1. Quartal 2003


Dieser Artikel wurde ausgedruckt ab Mein alternativer Gesundheitsblog: http://s267274200.online.de

URL zum Artikel: http://s267274200.online.de/archives/340

URLs in this post:
[1] http://www.zeitenschrift.com/: http://www.zeitenschrift.com/

Klicken hier zum Drucken.