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Wassermangel lässt Krebszellen wachsen
Bei 45 Prozent weniger Flüssigkeit sind die Auswirkungen dramatisch! Eine 10 Jahre dauernde Studie mit rund 50.000 Patienten an der Harvard Universität in Boston, USA, hat ergeben: Wer täglich anstatt 1, 5 Liter Wasser 2, 6 Liter Wasser trinkt, der senkt das Blasenkrebs-Risiko um 50 Prozent. Das gilt interessanterweise nur für Wasser, nicht für andere Getränke.
Mit dem ausreichenden Trinken von Wasser lässt sich das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, um 60 Prozent senken. Die Erklärung: Wasser verdünnt die Schadstoffe im Körper und befördert sie hinaus, bevor sie mit der Blasenwand in Kontakt kommen und dort Krebs auslösen können. Wer wenig trinkt, erhöht sein Krebsrisiko.
“Wie viel wir trinken, entscheidet darüber, wie anfällig unser Körper für eine Krebserkrankung ist”, sagt der Forscher Dr. Fereydoon Batmanghelidj. Welche fatalen Konsequenzen Wassermangel für den Körper hat, belegt eine britische Untersuchung: Der Bluttransport und die Versorgung lebenswichtiger Organe mit Nährstoffen, Sauerstoff und Hormonen verschlechtern sich dramatisch. Diese Unterversorgung wird noch verschärft, weil der austrocknende Körper die Wasserversorgung des Gehirns vorrangig sicherstellt. Vor allem die Bildung von Abwehrzellen im Blut ist vom Wassernotstand betroffen. Das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Dieser Zustand der inneren Austrocknung besteht bei 50 Prozent der Erwachsenen. Jeder Zweite trinkt falsch oder zu wenig.
Wer ausreichend trinkt, verbessert seinen Immunstatus innerhalb von vier Wochen um 50 Prozent und halbiert das Krebsrisiko. Wie aber sieht konkret Krebsschutz durch Wasser aus? Möglichst stilles und mineralstoffarmes Wasser trinken. “Kohlensäure und hoher Mineralgehalt sättigen das Wasser. Ungesättigtes Wasser ist dagegen in der Lage, große Mengen an Krebs-Giften zu binden und auszuscheiden”, erklärt Dr. Barbara Hendel, Medizinerin und Expertin für Wasser-Therapien. Nitratarmes Wasser (nicht mehr als 10 mg pro Liter) bevorzugen. Eine Studie der Universität Oxford ergab, dass hohe Nitratwerte das Risiko von Blasen- und Magenkrebserkrankungen erhöhen. Nach Studien der Harvard Universität und der medizinischen Akademie in Wisconsin ist gechlortes Trinkwasser verantwortlich für 15% aller Mastdarmkrebsfälle und 9% aller Fälle von Blasenkrebs. Menschen die über lange Zeit gechlortes Wasser trinken, haben eine um 38% erhöhte Wahrscheinlichkeit an Mastdarmkrebs zu erkranken und eine um 21% erhöhte Wahrscheinlichkeit an Blasenkrebs zu erkranken.
Eine Überprüfung von 100 öffentlichen amerikanischen Waserversorgungssystemen durch fand signifikante Level der Krebserreger Arsen, Radon und Chlor-Nebenprodukte. Die Qualität unseres Leitungswassers
Leider häufen sich die Pressemeldungen in den letzten Jahren, dass immer wieder Giftstoffe durch Landwirtschaft, Industrie und Pharmazie in unsere Gewässer gelangen. So fand man erst kürzlich die Chemikalie Sulfolan in der Ruhr, welche an den Wasserwerken und Kläranlagen vorbei in unser Trinkwasser gelangte. Die Trinkwasserverordnung (TVO) schreibt lediglich die Prüfung von 33 Schad- und Fremdstoffen vor. Allein durch die Landwirtschaft finden wir vielfach Pestizid- und Fungizidrückstände in unserem Leitungswasser, die nachweislich krebserregend sind. Wir leben mit einer enormen Dunkelziffer an Pestiziden und Fungiziden, von denen wir weder Namen, geschweige denn Grenzwerte kennen (Quelle: Wasser & Salz, ina-Verlag). Die Qualität unseres Mineralwassers
Erst kürzlich wurden bei einer Laboranalyse, die die unabhängige Verbraucherorganisation foodwatch veranlasste, in jedem 8. Mineralwasser zu hohe Werte des hoch giftigen Schwermetalls Uran gemessen. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) sieht die Prüfung von nur 11 Schad- und Fremdstoffen vor, gerade mal ein Drittel der von der TVO geprüften Stoffe. Auch die erlaubten Grenzwerte liegen deutlich höher. Während die TVO den Grenzwert für Blei mit 25 Microgramm festlegt, erlaubt die MTVO sogar 50 mg pro Liter.
Diese Schadstoffe und Mineralien „sättigen“ das Wasser, das nur eine begrenzte Aufnahmekapazität hat. Die Sättigung des Wasser verhindert die Reinigung des Bindegewebes, stattdessen lagern sich all diese Stoffe in unserem Körper ab. Die Werbung versucht uns immer wieder glauben zu machen, dass ein gesundes Wasser viele Mineralien benötigt. Mineralien sind für unseren Körper lebensnotwendig.
Doch nur organische Mineralien, wie sie z. B. in Obst und Gemüse vorkommen, sind für unseren Körper direkt verwertbar.
Unser Mineral- und Leitungswasser enthält fast ausschließlich anorganische Mineralien. Anorganische Mineralien kommen direkt aus dem Erdreich, werden dort vom Wasser aus dem Gestein gelöst und reichern sich darin an. Anorganische Mineralien können von den menschlichen Zellen nicht aufgenommen werden, weil sie zu grobstofflich sind. So kommt es zu einer Ablagerung im Bindegewebe und führt dort wieder zur Verschlackung. Mineral- und Leitungswasser sind also als Mineralquelle völlig ungeeignet. Wasser hat keinesfalls die Aufgabe, unseren Körper mit Mineralien zu versorgen, denn es arbeitet nur durch das, was es mitnimmt und nicht durch das, was es mitbringt (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)!
Fundstellen: Buch: Cancer (Alternative Medicine Definitive Guide)