Antibiotikum lässt Tuberkulose-Bakterien sprießen

Die Ärzte wunderten sich, warum es dem Tuberkulose-Patienten immer schlechter ging - obwohl sie ihm doch Antibiotika gaben. Bei einer bakteriologischen Untersuchung zeigte sich jedoch: Statt zu sterben, blühten die Krankheitserreger erst so richtig auf, wenn sie das Antibiotikum bekamen.

Verkehrte Welt: Forscher haben Tuberkulose-Bakterien entdeckt, für die ein Antibiotikum nicht schädlich ist, sondern eine Droge. Die Erreger blühten regelrecht auf, wenn der Wirkstoff Rifampicin verabreicht werde, berichten chinesische und US-Forscher im ” International Journal of Tuberculosis and Lung Disease“. Warum die Einzeller so auf das Antibiotikum reagieren, ist noch unklar.

Fundstelle und weiterlesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,668886,00.html

Antwort schreiben