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Antibiotikum lässt Tuberkulose-Bakterien sprießen

Dieser Eintrag stammt von Jörg Am 19.1.2010 @ 19:53 In Gesundheit allgemein | 1 Kommentar

Die Ärzte wunderten sich, warum es dem Tuberkulose-Patienten immer schlechter ging - obwohl sie ihm doch Antibiotika gaben. Bei einer bakteriologischen Untersuchung zeigte sich jedoch: Statt zu sterben, blühten die Krankheitserreger erst so richtig auf, wenn sie das Antibiotikum bekamen.

Verkehrte Welt: Forscher haben Tuberkulose-Bakterien entdeckt, für die ein Antibiotikum nicht schädlich ist, sondern eine Droge. Die Erreger blühten regelrecht auf, wenn der Wirkstoff Rifampicin verabreicht werde, berichten chinesische und US-Forscher im ” [1] International Journal of Tuberculosis and Lung Disease“. Warum die Einzeller so auf das Antibiotikum reagieren, ist noch unklar.

Fundstelle und weiterlesen: [2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,668886,00.html


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[1] International Journal of Tuberculosis and Lung Disease: http://www.ingentaconnect.com/search/article?title=Rifampicin&title_type=tka
&year_from=1998&year_to=2009&database=1&pageSize=20&index=1

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,668886,00.html: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,668886,00.html

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