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Akupunktur: Nadeln stimulieren Botenstoff
LONDON (apn) An der schmerzstillenden Wirkung der Akupunktur ist der Botenstoff Adenosin maßgeblich beteiligt. Wie US-Forscher in einer Studie an Mäusen entdeckten, lässt die Nadelkur im Gewebe die Ausschüttung dieser schmerzlindernden und entzündungshemmenden Substanz drastisch steigen.
Etliche Studie belegen, dass Akupunktur die Pein von Rücken, Knie oder Kopf bessern kann. Über den Grund für diese Wirkung rätseln Mediziner seit Jahren. Einen Hauptmechanismus entdeckten nun Neuroforscher der Universität Rockester in Versuchen an Mäusen mit einer verletzten Pfote. Am betroffenen Bein steckten sie 30 Minuten lang feine Nädelchen in die Nähe des Knies, die sie alle fünf Minuten sanft wendeten — ebenso wie Akupunkteure beim Menschen vorgehen würden.Die Nadeln steigerten in dem Gewebe die Adenosin-Konzentration um das 24-Fache. Die Schmerzen der Tiere sanken um zwei Drittel. Wirkungslos blieb die Akupunktur dagegen bei genetisch veränderten Mäusen, denen der Adenosin-Rezeptor fehlte. Steigerten die Forscher die Adenosin-Produktion im Gewebe, so besserten sich die Schmerzen auch ohne Akupunktur, wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Nature Neuroscience” (Online-Vorabveröffentlichung) schreiben. „Akupunktur ist in manchen Teilen der Erde seit 4.000 Jahren eine Hauptsäule der Medizin, aber viele Menschen blieben skeptisch, weil der Effekt nicht ganz verstanden wurde”, sagt Studienleiterin Maiken Nedergaard. „Wir zeigen einen Mechanismus, durch den Akupunktur Schmerzen im Körper lindert.” Frühere Studien hatten schon gezeigt, dass die Nadelbehandlung im Zentralen Nervensystem die Bildung der schmerzhemmenden Endorphine anregt.
Fundstelle: NGZ vom 11.6.1010
27.6.2010 bei 12:53
Vor allem ein sehr interssantes Thema weil nach und nach auch die Wirksamkeit dieser Methode bewiesenwird.
15.12.2010 bei 17:47
Ich habe auch in zwei Wochen einen Akkupunktur Therapie Beginn, bin schon sehr gespannt.
15.12.2010 bei 18:17
Einige Infos zur Akupunktur finden sie unter http://www.s-hennebach.de/infoaku.html