| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Dez | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
- Akupunktur (9)
- Allergien/Asthma (21)
- Bücher (20)
- Elektrosmog und Co. (19)
- Ernährung (130)
- Gesundheit allgemein (123)
- Homöopathie (22)
- Impfen (31)
- Kinder (29)
- Krebs (90)
- Schadstoffbelastung (32)
- 29.12.2011: Warum Wintergemüse vor Krebs schützt
- 18.12.2011: 40 Prozent aller Krebsfälle sind vermeidbar
- 16.11.2011: Vitamin-B12-Mangel lässt Gehirn schrumpfen
- 2.11.2011: Krebsforscher warnen vor Kostenexplosion in der Onkologie
- 29.10.2011: Wie gefährlich sind Nahrungsergänzungsmittel?
- 12.10.2011: Gluthadion als Nahrungsergänzung
- 10.10.2011: Obst und Gemüse schützen nachweislich vor chronischen Krankheiten
- 23.8.2011: Einkaufszettel zur Krebsvorbeugung
- 3.8.2011: Virus-Wahn: Milliarden-Profite mit erfundenen Seuchen
- 1.8.2011: Brustkrebs und Übergewicht
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
Homöopathie in der Grundversicherung
PEK-Studie 1998-2006 Schweiz
Expertenkommission empfiehlt: Anthroposophische Medizin, Phythotherapie und Homöopathie in der Grundversicherung belassen
Eine homöopathische Praxis verursacht nur die Hälfte der Kosten einer durchschnittlichen Grundversorgungspraxis und homöopathisch behandelte Patienten müssen seltener stationär behandelt werden, nehmen weniger teure Spezialbehandlungen in Anspruch und leiden weniger an Nebenwirkungen von Arzneimitteln als konventionell behandelte Patienten. „Vergleicht man die Kosten pro Patient, sparen v* gegenüber der Schulmedizin rund 60 Millionen Franken (ca. 38 Millionen Euro) ein”, so ein Mitglied der Expertenkommission, die das Programm zur Evaluation in der Komplementärmedizin (PEK) von 1998 bis 2005 durchführte.
Zu diesen Ergebnissen gelangte die Langzeitstudie Programm zur Evaluafion in der Komplementärmedizin (PEK), die Ende 1998 vom Schweizer Gesundheitsministerium beauftragt worden war, nachdem die Homöopathie Mitte 1999 als eine der fünf komplementären Verfahren in die Grundversicherung in der Schweiz aufgenommen wurde – zeitlich befristet bis Juni 2005. Der Entscheid über den Verbleib dieser komplementären Verfahren in der Regelversorgung des schweizerischen Gesundheitssystems wurde an den Nachweis ihrer Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit gebunden (Evaluation der Patientenversorgung mit Komplementärmedizin in der Schweiz).
Im Jahr 2002 haben 10.6% der Schweizerischen Bevölkerung mindestens eines der fünf komplementär-medizinischen Verfahren in Anspruch genommen. Die am häufigsten genannte Einzelmethode stellt die Komplementärmedizinische Ärzte lassen sich hinsichtlich Art, Lage und Ausstattung der Praxis von Ärzten der konventionellen Versorgung unterscheiden. Sie behandeln Patienten, die eher jünger, weiblich und besser ausgebildet sind. Diese Pafienten sind der KompIementärmedizin gegenüber eher positiv eingestellt und weisen eine eher chronische und schwerer ausgeprägte Form ihrer Erkrankung auf. Apparative diagnostische Untersuchungen werden seltener durchgeführt, bei der Therapiewahl werden häufiger die Wünsche des Patienten berücksichtigt, Die Konsultation ist im Durchschnitt deutlich länger als in der konventionellen Versorgung. Die Zufriedenheit der Patienten mit Programm Evaluation Komplementärmedizin der Versorgung in den komplementärmedizinischen Praxen ist höher. Nebenwirkungen geben - mit Ausnahme der Phytotherapie - deutlich weniger Patienten an als bei den Ärzten der konventionellen Versorgung.
Die jährlichen Gesamtkosten liegen bei den komplementärmedizinischen Ärzten deutlich unter dem Durchschnitt der konventionellen Versorgung. Komplementärmedizinische Ärzte behandeln jedoch insgesamt weniger Patienten und häufiger jüngere sowie weibliche Patienten. Die um diese Faktoren bereinigten patientenbezogenen Gesamtkosten unterscheiden sich nicht signifikant von denen der konventionellen Versorgung, Ihre Kostenstruktur zeichnet sich bezüglich der Konsultationskosten durch eine höhere und bezüglich der Medikationskosten durch eine geringere Gewichtung aus. Der reale Kostenanstieg durch die fünf komplementärmedizinische Verfahren in die Grundversorgung der Schweiz erwies sich als deutlich geringer als erwartet. Die Frage, ob die Nutzung von Komplementärmedizin als additiv oder eher substitutiv zu betrachten ist, lässt sich mit den von PEK erarbeiteten Zahlen nicht endgültig beantworten.
Fundstelle: Schlussbericht PEK, April 2005 des Schweizerisches Bundesamt für Gesundheit BAG (Eidgenössisches Department des Inneren EDI): http://www.bag.admin.ch/themen/krankenversicherung/00263/00264/04102/index.html?lang=de