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Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt
Dieser Eintrag stammt von Jörg Am 17.12.2008 @ 18:11 In Schadstoffbelastung, Bücher | Keine Kommentare
Es ist ein sehr provokantes und aufrüttelndes Buch. Es mag sein, dass Grimm sich dem Kampf gegen die Lebensmittelindustrie verschrieben hat. Es mag auch sein, dass vieles in dem Buch noch nicht bis ins Letzte nachgewiesen wurde. — Na und?
Die grundlegende Botschaft Grimms hat sich eingebrannt: Zurück zu natürlichem, nicht degenerierten Essen, soweit das überhaupt noch geht. Wenn man über die möglichen Nebenwirkungen von Gultamat, Aspartam (Cola light) und Konsorten liest, muss man zu Recht fragen, ob die Nahrungsmittelindustrie einen großen Feldversuch am Menschen praktiziert. Und die Praxis, Kritik an Zusatzstoffen entweder zu abzustreiten oder gar niederzuklagen, lässt die Frage zu, was es hier zu verbergen gilt. Der zu Beginn des Buches doch recht missionarisch klingende Erzählton mildert sich im Laufe des sehr unterhaltsamen Buches. Ein Stichwortverzeichnis am Ende hilft beim Nachlesen nochmals sehr. Jeder, dem seine Gesundheit etwas wert ist, sollte Bücher wie dieses gelesen haben. Die US-Air-Force warnt tatsächlich ihre Piloten vor Zusatzstoffen wie Aspartam (ähnlich: Glutamat), da diese zu Bewußtseinsstörungen führen können. Die Australische Air-Force macht in ihrer Online-Zeitung darauf aufmerksam, dass Lebensmittelzusatzstoffe wie Glutamat (MSG, E621-625) einen Asthma-Anfall auslösen können.
Interessant ist auch der Hinweis, dass in Bio-Nahrungsmitteln das Glutamat als Bio-Hefe-Extrakt getarnt auftritt (Siehe Blog der Fa. FROSTA, die gerade erfolgreich gegen BIO-Konzerne geklagt haben). Befürchtungen über den steigenden Zuckerkonsum (Nutella), die Farbstoffe in Lebensmitteln (Smarties), die Säuerungsmittel (Kuchen, Toast, etc) und die ganze Bandbreite der berühmt berüchtigten E-Nummern, na ja, da wird einem doch schon etwas mulmig, wenn dies mit Alzheimer oder der Hyperaktivität / dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) von Kindern in Verbindung gebracht werden kann.
Mittlerweile verwendet jeder Hersteller Mittel, welche die Ware haltbarer machen soll, selbst der Schlachter vom Bauernhof oder der Fleischer meines Vertrauens, denn sonst verdirbt die Ware sehr schnell. Eine Lösung ist also nicht in Sicht.
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