Archiv der Kategorie Akupunktur

Akupunktur-Studien

Die größten wissenschaftlichen Studien zur Akupunktur werden jetzt ausgewertet – und führen zu verblüffenden Ergebnissen.   Vor vier Jahren starteten die ersten deutschen Modellprojekte zur Akupunktur. Tausende von Patienten sollten unter den kritischen Augen von Professoren verschiedenster Universitäten den Nachweis erbringen, ob die chinesische Nadel-Heilkunst auch nach streng wissenschaftlichen Maßstäben wirksam ist. Wenn ja, dann müsste Akupunktur wohl endlich als normale Leistung der Krankenkassen anerkannt werden.  Nun liegen die Ergebnisse der ersten Studien vor. Sie verblüffen die 400 behandelnden Fachärzte ebenso wie die Wissenschaftler.

  1. Erstes klares Ergebnis: Akupunktur wirkt besser und dauerhafter gegen chronische Kreuz- und Knieschmerzen als eine schulmedizinische Standardtherapie mit Schmerzmitteln und Krankengymnastik.

  2. Zweites überraschendes Ergebnis: Die Nadeln haben die Schmerzen auch dann doppelt so gut wie die Schulmedizin gelindert, wenn die Ärzte sie nicht in die klassischen Akupunkturpunkte gesetzt haben, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschrieben sind.

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“Es wirkt, falls Sie wollen”

Viele Methoden der Alternativmedizin sind nur Placebos - sagen der Forscher Edzard Ernst und sein Co-Autor, der Wissenschaftsjournalist Simon Singh.


Sie gehen sehr hart mit alternativen Therapien ins Gericht. Nur etwa fünf Prozent, sagen Sie, haben nachweisbar einen Nutzen.

Weiterlesen:  http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Interview-Alternativmedizin-Es-Sie/659346.html 

Zu Artikel ein Leserbrief:  Stern Leserbrief

Stellungnahme zum Spiegel-Artikel „Durchlöcherte Lunge“

Stellungnahme der AGTCM zum Spiegel-Artikel „Durchlöcherte Lunge“ in der Ausgabe Nr. 17 vom 23.04.2007 Jedes Jahr nennen Sie gebetsmühlenartig die gleichen Argumente in Ihren Artikeln, die auf die Gefährlichkeit der Akupunktur hinweisen. Gerade die nebenwirkungsarme Methode der Akupunktur - die übrigens auch in den abgelaufenen Studien bestätigt wurde - reizt wahrscheinlich sehr dazu, nun doch noch gefährliche Nebenwirkungen ins Feld zu führen. 

Ihr Artikel enthält neben dem bekannten Schreckenszenario von durchlöcherten Lungen, Nadeln, die in der Wirbelsäule wandern und in inneren Organen wieder gefunden werden, auch eine gezielte Fehlinformation, und zwar, dass sich auf diesem Gebiet neben den Ärzten auch „Tausende von Heilpraktikern und medizinischen Laien tummeln“.  Den Rest des Eintrags lesen »

Studie: Akupunktur wirkt und ist sicher

Die weltweit größte randomisierte Akupunktur-Studie liefert den wissenschaftlichen Beweis, dass diese Heilmethode aus der chinesischen Medizin den Patienten wirklich hilft. Sogar bei häufigen Erkrankungen, wie Kopf- und Nachenschmerzen sowie Asthma und Heuschnupfen, konnte erhebliche Besserungen bei den Patienten erreicht werden. Wissenschaftler der Charité in Berlin haben drei Jahre lang geforscht und nach wissenschaftlichen Beweisen für die Wirksamkeit der Jahrtausende alten Akupunktur-Methode gesucht. Bei dieser weltweit größten randomisierten Studie mit insgesamt 250.000 Patienten und rund 10.000 niedergelassenen Ärzten kam heraus: Akupunktur wirkt sicher und dauerhaft auch bei den großen Volksleiden Kopfschmerzen, chronischen Nackenschmerzen (Halswirbelsäulensyndrom) und sogar Heuschnupfen.  Den Rest des Eintrags lesen »

Ohrnadel besänftigt Arthritis

Akupunktur blieb bisher eher ein Stiefkind in der Therapie der rheumatoiden Arthritis, da entsprechende Untersuchungen fehlten.  

An der Medizinischen Hochschule Hannover erhielten nun 44 Patienten mit rheumatoider Arthritis über sechs Wochen entweder eine Ohr-Elektroakupunktur oder autogenes Training. Sowohl direkt nach Studienende als auch drei Monate später zeigte sich bei allen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung, schreiben Dr. Michael Bernateck von der Anästhesiologischen Abteilung der Klinik und Kollegen in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“.

Unter der Akupunktur hatten die Wirkungen allerdings früher – nämlich nach zwei Wochen – eingesetzt. Außerdem berichteten die Teilnehmer dieser Gruppe nach sieben Wochen über eine deutlich bessere Schmerzlinderung als die Vergleichsgruppe. 

Fundstelle:  Medical Tribune, Ausgabe 46 / 2008 S.25

Akupunktur bei Allergie und Asthma

Akupunktur hat im Westen 4 große Anwendungsgebiete: chronische Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates sind die häufigsten Indikationen, dicht gefolgt von Allergie und Asthma. Die Anwendung der Akupunktur bei Suchterkrankungen hat durch die gute Wirksamkeit in den USA gerade in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch bei der Rehabilitation von Lähmungen nach Schlaganfall ist die Akupunktur gut wirksam. Die Existenz einer Lebensenergie steht im Mittelpunkt der Vorstellungen der chinesischen Medizin. Qi, die Lebenskraft, die Vitalität des Patienten, ist ein spürbares Phänomen, vergleichbar mit der Luft, die wir atmen und zum Leben benötigen. Wenn die Lebenskraft Qi fließend und in Harmonie ist, fühlt man sich gesund und vital. Wenn Qi in Ungleichgewicht ist, zu viel, zu wenig, oder im Fließen blockiert, ist man krank. 
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Studie: Akupunktur am besten gegen Rückenschmerzen

26.09.2007   Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung.
Akupunktur - echt oder unecht - ist wirksamer in der Behandlung von Rückenschmerzen als herkömmliche Behandlungsansätze.   Den Rest des Eintrags lesen »

Was ist Akupunktur

Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine in mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Nadeln spezifischer Punkte Gesundheit mit körpereigenen Kräften erhält oder wiederherstellt. Durch die Nadelung oder Erwärmung dieser Punkte wird der Organismus gezielt stimuliert, sich selbst wieder in Balance zu bringen: Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Traditionell versteht man unter der Akupunktur die Regelung des Flusses der Lebensenergie, die in China „Qi“ (sprich Tschi) genannt wird. Dieses Fließsystem ist ein energetisches Netzwerk von Kanälen, das nicht nur die Akupunkturpunkten, sondern über innere Verläufe auch die Organe miteinander verbindet und beeinflusst.

Herkunft und Entwicklung

Die Chinesische Medizin hat ihre Ursprünge im alten China. Das älteste Lehrbuch, das „Huang Di Nei Jing“ (der Klassiker der inneren Medizin des gelben Kaisers), ist ca. 300 vor unserer Zeitrechnung geschrieben worden und gilt heute noch als wichtige Grundlage einer fundierten TCM-Ausbildung im Osten wie im Westen. Es belegt, wie früh es in China schon zu einer differenzierten Betrachtung der Natur, des menschlichen Wesens, der Ursachen von Krankheit und deren Behandlung kam. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) besteht aus verschiedenen Therapien: Akupunktur, Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten durch glühende Kräuter), Kräuterheilkunde (in China macht sie 75 % der Anwendungen aus), Diätetik (Ernährungstherapie), Tui Na und An Mo (Chinesische Massage), Qi Gong und Taiji Quan (Bewegungstherapien). Seit den 20er Jahren dieses Jahrhunderts wird die Akupunktur in Deutschland immer mehr angewendet. 

Gesundheit und Krankheit

Warum wird ein Mensch krank? In der TCM wird Gesundheit gleichgesetzt mit dem freien Fluss von Qi. Im chinesischen Verständnis ist die Gesundheit unzertrennlich mit der Vorstellung von Fließen, Ausgewogenheit und Austausch verbunden. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass alle körperlichen und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen.   
Weiterlesen:  Was ist Akupunktur

Verfasserin:  Sylvia Hennebach-Werner

Fundstelle:  www.s-hennebach.de  

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