Archive for the ‘Kinder’ Category

Stillen gegen alle Widerstände

Mittwoch, Mai 9th, 2012

Muttermilchforscher plädieren ohne Wenn und Aber für das Stillen – sogar, wenn die Mutter Arzneimittel nimmt. Frühgeborene profitieren besonders, ergaben neue Studien.

Fundstelle und weiterlesen:  http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/saeuglingsernaehrung-stillen-gegen-alle-widerstaende-11744299.html

Tod nach Impfung

Mittwoch, April 27th, 2011

Japan nimmt Impfstoffe vom Markt

Nach dem Tod von vier Babys in Japan haben die Behörden zwei Impfstoffe vom Markt genommen. Nun untersuchen Gutachter, ob es einen Zusammenhang zwischen den Substanzen und den Todesfällen gibt. Die Impfung sollte die Kinder vor einer Hirnhaut- oder Lungenentzündung schützen.

Das japanische Gesundheitsministerium hat den Verkauf zweier Impfstoffe gestoppt: Sowohl Prevenar vom Pharmakonzern Pfizer als auch ActHIB von Sanofi Pasteur dürfen vorerst nicht mehr vertrieben werden. Es werde ein möglicher Zusammenhang zwischen den Mitteln Prevenar von Pfizer sowie ActHIB von Sanofi-Aventis und den Todesfällen untersucht, teilten die Behörden am Wochenende mit. Beide Unternehmen sagten eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden zu.

Fundstelle und weiterlesen:  http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,749495,00.html

Homöopathie bei hyperaktiven Kindern

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Studie belegt die Wirkung von Homöopathie bei hyperaktiven Kindern: „In den meisten Fällen reicht die Homöopathie allein aus.“

Eine Studie der KIKOM (Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin der Universität Bern) und der Medizinischen Universitätskinderklinik Bern belegt die Wirksamkeit homöopathischer Medikamente bei Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). (mehr …)

Fernsehen macht Kleinkinder aggressiv

Montag, April 5th, 2010

NEW YORK – Gestresste Mutter, quengelndes Kind – da scheint manchmal der Fernseher die beste Lösung, endlich Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch Vorsicht: Langes Glotzen macht die Kleinen erst richtig wild.  Eine US-Studie befragte 3128 Mütter von Dreijährigen nach den Fernsehgewohnheiten sowie einigen Variablen zur Aggressivität ihrer Sprösslinge. Dabei zählte nicht nur die Zeit, die die Kinder vor der Flimmerkiste verbrachten, sondern auch, wie lange diese im Haushalt täglich lief. Außerdem erbaten die Kollegen Angaben zu Wohnumfeld, familiären Schwierigkeiten und mütterlichen Krankheiten wie Depressionen.  

Durchschnittlich saßen die Kleinen drei Stunden pro Tag direkt vor dem Gerät, dazu kamen noch rund fünf Stunden indirekter Berieselung durch einen laufenden Kasten in der Wohnung. Es zeigte sich, dass ein hoher Konsum – sowohl direkt als auch indirekt – in engem Zusammenhang mit der Aggressivität der Kinder stand. Weitere ungünstige Faktoren waren Schläge innerhalb des letzten Monats, ein zweifelhaftes nachbarschaftliches Umfeld, Depressionen der Mutter und elterlicher Stress. Nach diesen Ergebnissen ist zu überlegen, ob Fernsehempfehlungen für Kinder auch Ratschläge für den generellen TV-Gebrauch im Haushalt beinhalten sollten. 

Jennifer A. Manganello et al., Arch Pediatr Adolesc Med 2009; 163: 1037–1045 

Fundstelle: MTD, Ausgabe 8 / 2010 S.6

Die grössten Zuckerbomben

Freitag, Dezember 11th, 2009

mit 39,7 Prozent Zuckergehalt ist „Kinder Choco Fresh“ von Ferrero unangefochten Deutschlands Zuckerstar – und damit „Sieger“ der Aktion DSDZ (Deutschland sucht die größte Zuckerbombe). Kinder Choco Fresh enthält fast vier Mal so viel Zucker wie Coca Cola, und auch die Milchschnitte (ebenfalls Ferrero, DSDZ Platz 4) ist ähnlich gehaltvoll wie Schoko-Sahnetorte.

Top 10 Deutschlands dickster Zuckerbomben http://www.abgespeist.de/monte/extras/die_groesste_zuckerbombe/

Fundstelle:  www.foodwatch.de

Dreckige Schweine leben gesünder

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Wer als Kind im Dreck gespielt hat, besitzt das bessere Immunsystem und erkrankt seltener an Allergien: Dieser Zusammenhang gilt seit Jahren als bestätigt, über die genauen Gründe rätseln Forscher aber noch immer. Ausgerechnet bei Schweinen haben sie jetzt neue Antworten gefunden.

Fundstelle und weiterlesen:  http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,664281,00.html

Damit es im Kinderzimmer weniger strahlt

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Eltern wissen oft nicht, dass ihre Kinder umgeben von Elektrogeräten beim Spielen, Lernen und Schlafen ständig unter Strom stehen.  „Nicht nur hochfrequente Mobilfunkanlagen, sondern auch Geräte des täglichen Gebrauchs erzeugen schwache elektrische und magnetische Felder und senden permanent ihre Strahlen aus“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Sie warnt, die Risiken zu unterschätzen: „Experten befürchten, dass eine dauerhafte Belastung Leukämie auslösen kann.“ Kinder und Jugendliche seien bereits gefährdet, wenn Lampen, Babyfone, Musikanlagen und Computer in einem Radius bis zu 30 cm auf sie einwirken. Die Verbraucherschützer raten, Dauerbelastung zu vermeiden, indem Geräte nach Gebrauch immer ausgeschaltet, Zeitschaltuhren verwendet oder Stecker gezogen werden.  Den Abstand zu den Geräten sollte man vergrößern und die Zahl der elektrischen Apparate klein halten. 

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Uran – Jedes achte Mineralwasser kritisch für Säuglinge

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Rund dreizehn Prozent der Mineralwassermarken, für die foodwatch Daten vorliegen, enthalten für Säuglinge und Kleinkinder kritische Mengen Uran. Darunter bekannte Marken wie San Pellegrino und Perrier von Nestlé oder Überkinger.  Foodwatch hat für mehr als 400 Marken Daten zur Uranbelastung zusammengetragen.

Fundstelle und weiterlesen:  http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/mineralwasser/testergebnisse/index_ger.html

Fordern Sie einen Grenzwert für Uran im Wasser!  Hier:  https://foodwatch.de/kampagnen__themen/mineralwasser/mitmach_aktion/index_ger.html#topofform

Seit dem 1. November 2011 gilt endlich ein Grenzwert für Uran im Trinkwasser. Versprochen hatte ihn die Regierung bereits im Sommer 2008, nachdem foodwatch erstmals Tausende von Messdaten mit teils hoher Belastung veröffentlicht hatte. Nur: Die gesetzliche Höchstgrenze ist so hoch angesetzt, dass Säuglinge und Kleinkinder nicht ausreichend geschützt werden. Für Mineralwasser gibt es zudem immer noch kein Uran-Limit. Helfen Sie uns, weiter Druck zu machen: Fordern Sie sichere Höchstwerte, die auch kleine Kinder schützen, bei Trink- wie auch bei Mineralwasser!

Immer mehr junge Menschen haben Hautkrebs

Mittwoch, September 30th, 2009

München (dpa) – An Hautkrebs erkranken immer mehr jüngere Menschen. Darauf hat der Dermatologe Prof. Michael Landthaler von der Universität Regensburg in München hingewiesen.  „Der Hautkrebs nimmt deutlich zu, und die Patienten werden immer jünger“, sagte Landthaler unter Berufung auf eine neue Studie.  

„Heute sind 30-Jährige mit einem Basalzellkarzinom keine Seltenheit“, sagte der Mediziner. Neben dem Basalzellkarzinom, einer speziellen Hautkrebs-Variante, nehme auch der sogenannte weiße Hautkrebs zu. Der Hautarzt Prof. Wilhelm Stolz vom Klinikum München-Schwabing forderte deshalb eine niedrigere Altersgrenze für Vorsorgeuntersuchungen. Die Krankenkassen zahlen derzeit ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen. Stolz schlug vor, diese Vorsorge schon für Patienten ab 20 Jahre zu bezahlen. Statt einer gleichmäßigen Vorgabe für alle sind die Experten zudem für eine differenzierte Vorsorge je nach Risikofaktoren.  

Risikogruppen wie Blonde, Rothaarige oder Menschen mit vielen Muttermalen sollten demnach in kürzeren Abständen alle 1,5 Jahre untersucht werden, Patienten dunkleren Hauttyps und somit ohne erhöhtes Hautkrebsrisiko sollten dagegen nur in größeren Abständen ungefähr alle 10 Jahre zur Vorsorgeuntersuchung.  (mehr …)

Tamiflu Nebenwirkungen bei Kindern

Dienstag, August 25th, 2009

Nachdem es im April dieses Jahres zum Ausbruch der Schweinegrippe in einer britischen Grundschule und einer weiterführenden Schule gekommen war, wurde als Gegenmaßnahme die prophylaktische Einnahme des Virustatikums Oseltamivir (Tamiflu) verordnet.  In beiden Schulen wurde die Schüler zur Akzeptanz der Einnahme und den Nebenwirkungen nach der Einnahme von 10 Tagen befragt und in zwei Studien erfasst. Nach den Bildern aus den Medien erfreute sich die Prophylaxemaßnahme großer Beliebtheit. So nahmen 91% der Kinder die volle Dosis über 7 Tage, (71% hielten die 10 Tage durch) obwohl gut die Hälfte der Kinder an Nebenwirkungen litten! Oft wurden die Symptome wohl einer leichten Grippe und nicht dem Medikament zugeschrieben.  

Es litten 40% unter gastrointestinalen Störungen und 18% unter neuropsychiatrische Symptomen wie Albträumen, Konzentrations- oder Schlafstörungen.   (mehr …)

Nahrungsergänzung bei ADHS: Evidenz aus klinischen Studien

Dienstag, Juni 23rd, 2009

Hyperaktive Kinder haben relativ niedrige Serumkonzentrationen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das zeigen mehrere Untersuchungen. Die Oxford-Durham-Studie deutet darauf hin, dass Supplementierung die Kernsymptome des ADHS günstig beeinflussen kann. Im Klientel eines Kinder- und Jugendpsychiaters wird etwa jeder dritte bis zweite Patient mit Symptomen eines Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) vorstellig. Mangels zuverlässiger prospektiver Untersuchungen in der Vergangenheit lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob die Prävalenz in den letzten Jahren gestiegen ist. Klar ist für den Münchner Kinder- und Jugendpsychiater Klaus Werner Heuschen: Die Erkrankung und die damit einhergehenden Probleme nehmen im Bewusstsein der Bevölkerung immer größeren Raum ein.  (mehr …)

Diabetes 1 – doppelt so viele Kleinkinder betroffen

Sonntag, Juni 14th, 2009

Mediziner befürchten, dass bis zum Jahr 2020 die Zahl der Diabetes-Typ-1-Fälle bei Kindern unter fünf Jahren dramatisch ansteigen wird. Hält der aktuelle Trend an, wird es eine dramatische Zunahme von Diabetes-Erkrankungen unter Kleinkindern geben, lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie. Chris Pattersen von der britischen Universität Belfast und Kollegen werteten für ihre Hochrechnung im Fachjournal „The Lancet“ (online vorab) die Daten von mehr als 29 000 Diabetespatienten aus 17 europäischen Ländern im Zeitraum von 1989 bis 2003 aus. 

Nach Berechnung der Forscher stieg die Zahl der Diabetes-1-Neuerkrankungen im Untersuchungszeitraum jedes Jahr um 3,9 Prozent, bei Kindern unter fünf Jahren sogar um 5,4 Prozent. Über die Gründe spekulieren die Experten noch. Neben genetischen Faktoren könnten auch Wachstumsstörungen eine Rolle spielen. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass in Europa die Zahl der erkrankten Kinder unter 15 Jahren von 94 000 in 2005 um 70 Prozent auf 160 000 in 2020 steigen wird. Typ-1-Diabetes entsteht, wenn die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Meist beginnt diese Erkrankung bereits im Kindes- und Jugendalter. Betroffene müssen sich in der Regel lebenslang Insulin spritzen. Wesentlich häufiger ist jedoch Diabetes vom Typ 2, der oft im Zusammenhang mit Übergewicht steht. Während er früher als „Altersdiabetes“ galt, leiden jetzt zunehmend auch Jüngere an der Zuckerkrankheit. 

Fundstelle:  http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/news/diabetes-doppelt-so-viele-kleinkinder-betroffen_aid_403046.html  

Lesen Sie auch:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/symptome/zuckerkrankheit/diabetes_aid_10694.html
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/symptome/zuckerkrankheit/diabetes-typ-1_aid_10695.html

Kalorieneinnahme in der Kindheit und Krebssterblichkeit

Sonntag, Mai 24th, 2009

Eine hohe Kalorieneinnahme während der Kindheit ist mit einer erhöhten Krebssterblichkeit im Erwachsenenalter assoziiert.  

Fundstelle:  Childhood energy intake and adult mortality from cancer: the Boyd Orr Cohort Study. Frankel S, Gunnell DJ, Peters TJ, Maynard M, Davey Smith G. Department of Social Medicine, University of Bristol.

Paracetamol und Allergien bei Kindern

Donnerstag, Mai 14th, 2009

Neue Studie zu Fieber bei Kindern.

 Fundstelle:  http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/showthread.php?t=12492 

Zink beugt wirklich Infektionen vor

Donnerstag, März 5th, 2009

Erhalten Kinder mit der Nahrung eine Zinksupplementation, ist bei ihnen die Rate von Atemwegserkrankungen vermindert. Dies hat jetzt erneut eine Studie bestätigt.  Dr. Robert E. Black und seine Kollegen von der Johns Hopkins Universität in Baltimore im US-Staat Maryland haben die Ergebnisse ihrer Studie dazu in der Zeitschrift „Pediatrics“ (102, 1998, 1) veröffentlicht. Sie haben gemeinsam mit indischen Kollegen untersucht, welchen Effekt die Supplementation mit zehn Milligramm elementarem Zink auf die Inzidenz und Prävalenz von akuten Atemwegserkrankungen bei Kindern hat. Aufgenommen in die doppelt-blinde Zufallsauswahl-Studie wurden 609 Kinder. Von ihnen erhielten 298 Zink, der Rest ein Scheinmedikament. Die Kinder waren zwischen sechs und 35 Monaten alt. Supplementiert und beobachtet wurde während eines halben Jahres.  

Ergebnis: Nach 120 Tagen der Supplementation ging der Anteil der Kinder mit Plasma-Zink-Konzentrationen unter 60 Mikrogramm pro Deziliter von 36 Prozent auf zwölf Prozent in der Zink-Gruppe zurück. In der Kontrollgruppe stieg er im Gegensatz dazu von 37 Prozent auf 44 Prozent. Die Rate der akuten Infektionen der unteren Atemwege war bei den Kindern, die die Substitution erhalten hatten, deutlich erniedrigt. Sie betrug bei ihnen 0,2 Episoden pro Kind und Jahr, im Vergleich zu 0,35 Episoden pro Kind und Jahr bei den Kindern der Kontrollgruppe. Damit ergab sich eine um 45 Prozent verminderte Inzidenz solcher Atemwegsinfektionen durch die Zinksubstitution.   Wie wirkt Zink? Eine Möglichkeit ist, daß die Substitution den Immunstatus verbessert und so Infektionen vorbeugt. Die andere Möglichkeit ist, daß Zink direkt antiviral wirkt. Quelle:  Ärztezeitung   23.10.1998

Zink hilft bei Grippe   

Das Ergebnis der Doppelblindstudie: 100 Teilnehmer einer Studie in Cleveland, Ohio, bekamen entweder  65 mg Zink pro Tag oder ein Placebo innerhalb von 24 Stunden nach Ausbruch einer Grippe. Die 50 Probanden, die Zink bekommen hatten litten kürzer unter Husten, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schnupfen. Noch imposanter: Während die Placebopatienten durchschnittlich 7,6 Tage unter der Grippe litten, waren die Zinkprobanden im Schnitt nach 4,4 Tagen beschwerdefrei.Wie Zink dies bewerkstelligt ist noch nicht genau bekannt. Forscher vertreten zwei Hypothesen. Die einen verweisen auf Experimente, in denen Zink die Vermehrung von Viren hemmte, andere meinen, dass Zink die Immunreaktionen verstärkt. 

Fundstelle:  New England Journal of Medicine