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Archive für 11.12.2008

Shampoo hemmt Gehirnentwicklung

New York (rpo). Haarewaschen kann mit manchen Produkten zum Gesundheitsrisiko werden. Ein bedenklicher Inhaltsstoff in Shampoos und anderen Körperpflege-Produkten beeinträchtigt in großen Mengen die Entwicklung des Gehirns, wie US-Wissenschaftler jetzt herausfanden. Schon früher hatten Studien auf ein Krebs erregendes Potenzial der Substanz Diethano-lamin (DEA) hingewiesen, die Forscher der Universität von North Carolina in Chapel Hill untersuchten nun aber erstmals den Einfluss auf die Hirnentwicklung. Trugen sie DEA auf die Haut trächtiger Mäuse auf, so zeigten sich bei den Föten Schäden in der Hirnregion des Hippocampus, die für das Gedächtnis zuständig ist. Dort stellten die Forscher ein vermindertes Zellwachstum und ein verstärktes Absterben von Zellen fest. 

Der Wissenschaftler Steven Zeisel warnt jedoch vor übertriebener Beunruhigung: „Die in seiner Studie verwendete Dosis sei mindestens zehn Mal höher als die Menge, die man beim Duschen verwende. Keine Mutter müsse wegen der Verwendung DEA-haltiger Produkte schlaflose Nächte haben. Dennoch sollten Verbraucher den Kontakt zu dem Stoff begrenzen.“ Momentan untersucht Zeisel an Mäusen, ab welcher Mindestdosis DEA Schäden verursacht. Der Forscher vermutet in dem Fachblatt „FASEB“, dass DEA die Fähigkeit des Körpers hemmt, den für das Gehirn wichtigen Nährstoff Cholin aufzunehmen. Allein in den USA werden pro Jahr 100.000 Tonnen DEA verkauft. Der Stoff wird unter anderem auch in Seife, Haarspray und Sonnencreme verwendet. 

Fundstelle: RP-online vom 11.08.06 

Hausfrauenekzem

Beim Hausputz wird mit Wasser und diversen Putzmitteln dem Schmutz der Garaus gemacht.
Jedoch: Sichtbar zeigen sich die schädlichen Spuren des Wassers und vieler Reinigungsmittel auf empfindlicher Haut. Wenn der schützende Lipidfilm erst einmal durch zu intensiven Kontakt mit Wasser gestört ist, können allergieauslösende
Stoffe leicht eindringen. Dabei geraten vermehrt Wasch-, Putz- und Körperpflegemittel in die Diskussion. 

Trockene Haut hat von Natur aus bereits eine verminderte, gestörte Barrierefunktion und einen geschwächten Säureschutzmantel. Durch intensiven Kontakt mit Wasser wird die Barrierefunktion zusätzlich herabgesetzt und Reizstoffe können leichter in die oberen und mittleren Hautschichten eindringen. Die Folge sind irritative/ hautreizende und allergische Reaktionen. Bei einer Hausfrau/-mann können eine Vielzahl von Arbeitsprozessen und Stoffen Auslöser für ein Ekzem sein. Es gibt bisher keine statistischen Daten über Häufigkeit und auslösende Substanzen. Erschwert wird dies auch dadurch, dass die notwendigen Informationen zu Inhaltsstoffen auf den Haushaltsprodukten fehlen. Im Gegensatz zu Kosmetika, wo eine vollständige Deklaration der Inhaltsstoffe vorgeschrieben ist, finden sich auf den Verpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln – wenn überhaupt – nur grobe Angaben über Inhaltsstoffe. Genaue chemische Angaben fehlen hingegen fast vollständig. 

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