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Archive für 16.12.2008
Antioxidantiensupplemente wieder unter Beschuss
16.12.2008 von Jörg.
Groß angelegte Studien mit Antioxidantien haben in letzter Zeit erneut negative Ergebnisse hinsichtlich einer Reduktion des Krebs- bzw. Mortalitätsrisikos gezeigt (1, 2, 3). Besonders die ganz aktuellen Arbeiten über die Prostatakrebsprävention (1, 2) erregen Aufsehen und schon liest man bereits über die Nutzlosigkeit von Antioxidantien. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf den Kommentar in JAMA verweisen (4), der haarscharf die Problematik solcher Interventionsstudien mit einzelnen Bestandteilen einer ausgewogenen Ernährung anspricht.
Neben einer elementaren Schwäche beider Studien aufgrund fehlendem PSA-Screening, weist Dr. Gann auf folgenden essentiellen Zusammenhang hin: „Es mag an der Zeit sein, die Idee aufzugeben, dass der protektive Einfluss der Ernährung auf Prostatakrebs – der in Migrantenstudien und Bevölkerungen, die sich zu einem westlichen Ernährungsverhalten verändern, klar zu beobachten ist – durch die Gabe isolierter Ernährungsmoleküle, die alleine oder in Kombination an Menschen mittleren und höheren Alters gegeben werden, nachzuahmen sei.“
Weiter spricht er von einer reduktionistischen Sicht, wenn man bestimmte Moleküle für einen protektiven Effekt verantwortlich machen will, und stellt auch die Sinnhaftigkeit von plazebokontrollierten Phase-3-Studien in diesem Zusammenhang in Frage.
Kompletter Text: Antioxidantiensupplemente wieder unter Beschuss
Fundstelle: ENA Newsletter 12/2008 http://www.enaonline.org/
Anmerkung: Auch hier kann man herauslesen, dass die Zufuhr einzelne Vitamine, Mineralstoffe etc. nicht zu empfehlen ist. Benötigt wird das Zusammenspiel ganz vieler Stoffe, wie man sie in Obst und Gemüse findet.
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Was ist Akupunktur
16.12.2008 von Jörg.
Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine in mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Nadeln spezifischer Punkte Gesundheit mit körpereigenen Kräften erhält oder wiederherstellt. Durch die Nadelung oder Erwärmung dieser Punkte wird der Organismus gezielt stimuliert, sich selbst wieder in Balance zu bringen: Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Traditionell versteht man unter der Akupunktur die Regelung des Flusses der Lebensenergie, die in China „Qi“ (sprich Tschi) genannt wird. Dieses Fließsystem ist ein energetisches Netzwerk von Kanälen, das nicht nur die Akupunkturpunkten, sondern über innere Verläufe auch die Organe miteinander verbindet und beeinflusst.
Herkunft und Entwicklung
Die Chinesische Medizin hat ihre Ursprünge im alten China. Das älteste Lehrbuch, das „Huang Di Nei Jing“ (der Klassiker der inneren Medizin des gelben Kaisers), ist ca. 300 vor unserer Zeitrechnung geschrieben worden und gilt heute noch als wichtige Grundlage einer fundierten TCM-Ausbildung im Osten wie im Westen. Es belegt, wie früh es in China schon zu einer differenzierten Betrachtung der Natur, des menschlichen Wesens, der Ursachen von Krankheit und deren Behandlung kam. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) besteht aus verschiedenen Therapien: Akupunktur, Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten durch glühende Kräuter), Kräuterheilkunde (in China macht sie 75 % der Anwendungen aus), Diätetik (Ernährungstherapie), Tui Na und An Mo (Chinesische Massage), Qi Gong und Taiji Quan (Bewegungstherapien). Seit den 20er Jahren dieses Jahrhunderts wird die Akupunktur in Deutschland immer mehr angewendet.
Gesundheit und Krankheit
Warum wird ein Mensch krank? In der TCM wird Gesundheit gleichgesetzt mit dem freien Fluss von Qi. Im chinesischen Verständnis ist die Gesundheit unzertrennlich mit der Vorstellung von Fließen, Ausgewogenheit und Austausch verbunden. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass alle körperlichen und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen.
Weiterlesen: Was ist Akupunktur
Verfasserin: Sylvia Hennebach-Werner
Fundstelle: www.s-hennebach.de
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Tinnitus - Wenn es im Ohr rauscht und pfeift
16.12.2008 von Jörg.
Bei Tinnitus-Verdacht den Arzt aufsuchen
Es hämmert, brummt, pfeift und rauscht - das berühmte Ohrensausen. In vielen Fällen ist diese Erkrankung auf äußere Einflüsse zurückzuführen. Beispielsweise Fabriklärm, der hohe Geräuschpegel auf Baustellen und an Verkehrsknotenpunkten oder laute Musik. Die menschliche Empfangszentrale sendet jedoch auch Notsignale, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Bei der Patientin Karin B. war eine Mittelohrentzündung Auslöser für den Tinnitus: „Ich hatte im rechten Ohr plötzlich ein Gefühl, als hätte man es in Watte gepackt“, erinnert sich die 36-Jährige. „Dann rauschte es ständig, so als würde ich mir eine Muschel ans Ohr halten.“ Der HNO-Spezialist stellte ein paar Tage später einen Tinnitus bei Karin B. fest.
Immer mehr Menschen leiden an Tinnitus
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Freie Radikale
16.12.2008 von Jörg.
Vitamine machen aggressive Moleküle unschädlich.
„Freie Radikale“ sind winzige, aggressive Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Sie entstehen als Abfallprodukte unseres Stoffwechsels oder gelangen als Umweltgifte, von außen in den Körper Jede Zelle hat täglich an die 10.000 solcher Attacken zu überstehen. Smog, Ozon, UV-Strahlen und Stress vervielfachen diese Angriffe. Allein bei einem Lungenzug strömen etwa 100 Billionen freie Radikale in den Körper eines Rauchers. Die hochreaktiven Teilchen schädigen die Hülle von Zellen und das empfindliche Erbmaterial. Durch solche Mutationen können normale Zellen entarten, im schlimmsten Fall entsteht ein Tumor.
Doch die Natur hat ein Gegenmittel entwickelt. Die so genannten Antioxidantien oder Oxidationshemmer Die berühmtesten Vier sind die Vitamine A, C, E und das Beta-Carotin.
Definition freie Radikale:
Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die ein oder mehrere ungepaarte (freie) Elekt-ronen besitzen. Ein ungepaartes oder auch „einsames“ Elektronenpaar belegt dabei ein Orbital allein. Sauerstoffradikalen, die definitionsgemäß Radikale des Sauerstoffs darstel-len, gilt ein besonderes Interesse, da sie im menschlichen Körper ganz natürlich während der Energieerzeugung aber auch durch äußere Einflüsse entstehen.
Kompletter Text: Freie Radikale
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Klassische Homöopathie
16.12.2008 von Jörg.
Die Homöopathie ist eine Heilmethode, die auf das „Ähnlichkeitsprinzip“ gegründet ist. Ihr Name ist aus den griechischen Wörtern „homoion“ (= „ähnlich“) und „pathos“ (= „Leiden“) zusammengesetzt und stammt von dem Entdecker der wissenschaftlichen Homöopathie, dem Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann (geb. 1755 in Meißen, gest. 1843 in Paris). Durch langjähriges Experimentieren und exaktes Beobachten hatte er zwei für das Heilen ungeheuer wichtige Tatsachen festgestellt: 1. Wenn man gesunden Menschen bestimmte Naturstoffe in kleinsten Dosen regelmäßig eingab, dann erzeugten sie Krankheitserscheinungen, die für den eingenommenen Stoff typisch waren. Viele Menschen haben an sich selbst schon ähnliche Beobachtungen gemacht, ohne wahrscheinlich weiter darüber nachzudenken: Der Kaffee erzeugt Herzklopfen und Schlaflosigkeit, die Zwiebel ruft beim Schneiden Augentränen und Schnupfen hervor, usw. Und auch von den Giften ist allgemein bekannt, dass jedes Gift ein von den anderen zu unterscheidendes Vergiftungsbild erzeugt, der mit der Tollkirsche Vergiftete bekommt andere Symptome als der mit Arsen oder dem Fliegenpilz Vergiftete, usw. Hahnemann hatte im Jahre 1790 durch einen Selbstversuch mit der Chinarinde, aus der man Chinin gewinnt, begonnen, diese Erscheinungen wissenschaftlich zu untersuchen. Nach der Einnahme kleinster Mengen von Chinarindenpulver wurde er „krank“ und bekam malariaähnliche Symptome. Daraufhin sammelte er eine Gruppe von Freiwilligen um sich und prüfte an diesen und sich selbst über Jahre hinweg viele Arzneistoffe auf ihre Wirkung, wobei die auftretenden Symptome genau notiert wurden. So entstanden die homöopathischen Arzneimittelbilder, die Aufschluss darüber geben, welche Wirkungen ein bestimmter Stoff auf den menschlichen Organismus hat.
2. In weiteren langjährigen Experimenten stellte er fest, dass nur derjenige Arzneistoff in der Lage ist, einen kranken Menschen zu heilen, dessen Arzneimittelbild dem Symptomenbild ähnlich ist, das ein erkrankter Mensch hervorbringt. Grob gesagt bedeutet das, dass z.B. ein bestimmter Kopfschmerz nur von einem Mittel geheilt werden kann, das am Gesunden einen ähnlichen Kopfschmerz erzeugen kann, ein wässeriger Schnupfen nur von einer Arznei gebessert werden kann, die einen wässerigen (und nicht etwa einen dicken, schleimigen) Schnupfen hervorruft, usw.). „Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in je dem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein Ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!“ Mit diesem Satz fasste Hahnemann die Grundprinzipien der von ihm entdeckten Heilmethode zusammen. Oder im Anklang an Formulierungen, die schon der berühmte Hippocrates (griechischer Arzt des Altertums) benutzte „Similia similibus curentur“ = „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden.“
Kompletter Aufsatz: Klassische Homöopathie
Fundstelle: www.s-hennebach.de
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ABC der Vitamine
16.12.2008 von Jörg.
Hier finden Sie eine Auflistung der Vitamine mit zugehörigen Daten.
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