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Archive für 25.12.2008

Wissenschaft und Homöopathie

Immer wieder wird von Seiten der konventionellen Medizin der wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweis gefordert. Hierzu soll die Methode der randomisierten kontrollierten Studie herangezogen werden. Eine Methode die in der konventionellen Medizin die Forschungsmethode der Wahl ist und damit an erster Stelle steht. Dieser sogenannte Gold-Standard besteht jedoch nur zum Schein, denn nur 10 - 20 % aller eingesetzten Therapien werden einer solchen Studie unterzogen und davon schließen nur 5% mit einem positiven Effizienznachweis ab. In Bezug auf die Homöopathie ist es fast unmöglich die Wirksamkeit eines homöopathischen Arzneimittels in solch einer Studie durchzuführen. Bei der Ausführung einer randomisiert, kontollierten Studie werden 50 % der Patienten mit einer bestimmten Beschwerde mit einem homöopathischen Mittel behandelt und 50 % erhalten Placebo. Dies geschieht im sogenannten Doppelblindverfahren, d. h. Behandler und Patient wissen nicht, welches Medikament sie erhalten haben. Eine Methode die dem Ansatz und Denken der Homöopahtie grundsätzlich widerspricht.

In der Homöopathie werden nicht einzelne Symptome sondern der Mensch als ganzes behandelt. Daraus ergibt sich, dass nicht jeder Migräne-Patient das gleiche homöopathische Medikament verabreicht bekommt. Homöopathie ist nur durchführbar wenn auf jeden einzelnen Patienten individuell eingegangen werden kann. Auch ist es dem Behandler während einer randomisiert kontrollierten Studie nicht möglich auf die Einzelperson und deren Reaktionen einzugehen. 

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