Archive for März, 2009

Pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien vorbeugen

Donnerstag, März 26th, 2009

Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien sind die bei Erwachsenen am häufigsten vorkommenden Typen der Nahrungsmittelallergien. Kreuzreaktionen zwischen inhalativen und nutritiven Allergenen können die bestehende Toleranz gegenüber Antigenen in Nahrungsmitteln brechen.

Fundstelle und weiterlesen unter http://www.gesundheit-hessen.de/allergien/20090325/pollenassoziierten-nahrungsmittelallergien-vorbeugen.html 

Gefahren und Unzuverlässigkeit der Mammographie

Donnerstag, März 26th, 2009

Profit, keine Prävention.   Der Text ist leider in Englisch.

Mammography screening is a profit-driven technology posing risks compounded by unreliability. In striking contrast, annual clinical breast examination (CBE) by a trained health professional, together with monthly breast self-examination (BSE), is safe, at least as effective, and low in cost. International programs for training nurses how to perform CBE and teach BSE are critical and overdue. 

Weiterlesen:   Mammogaphie Profits not prevention

Autor:  Samuel S. Epstein

Fundstelle:  International Journal of Health Services, 31(3):605-615, 2001.

Adipositas und metabolisches Syndrom

Mittwoch, März 25th, 2009

Der Begriff „Metabolisches Syndrom“ (MTS) ist ein klinisches Instrument, pathophysiologisch liegt ihm in der Regel eine Insulinresistenz zugrunde. Welche Ursachen das MTS hat, ist nicht sicher bekannt. Umweltfaktoren wie Fehlernährung (vorwiegend fettreiche Kost), körperliche Inaktivität, Stress, Zigarettenrauchen und Alkohol spielen bei der Genese sicherlich eine große Rolle, man bezeichnet deshalb das MTS auch als Wohlstandssyndrom. Geforscht wurde in den letzten Jahren vor allem nach genetischen Ursachen. Soviel zeichnet sich schon heute ab: Das MTS stellt eine polygenetische Erkrankung dar, die klinisch meist erst durch Hinzutreten von Umweltfaktoren manifest wird.  Viele Faktoren mit negativer Auswirkung auf die Insulinresistenz wurden in den letzten Jahren ermittelt. Zum einen kommt das Fettgewebe als ursächlicher Faktor infrage. Die vom Fettgewebe abgegebenen freien Fettsäuren beeinträchtigen die Insulinwirkung in mehrfacher Hinsicht, auch die Hormone Leptin und Resistin sowie das Zytokin. Besonders ungünstig wirkt sich eine erhöhte viszerale (die Eingeweide betreffende) Fettmasse aus. Eine Rolle spielt auch der Skelettmuskel. Er ist beim MTS oft gering kapillarisiert, besteht in der Regel vorwiegend aus Typ-IIb-Fasern oder weist eine verminderte Glykogen-Synthetase-Aktivität aus. 

Assoziirte Krankheiten:

  • Dyslipidämie

  • Störungen der Hämostase

  • Endotheliale Sysfunktion

  • Hypertonie

  • Diabetes mellitus

Autor:  Prof. Alfred Wirth (Auszug) 

Weitere Informationen unter:

http://www.gesundheit-heute.de/gh/ebene3.html?id=1682
http://www.diabetes-world.net/Portal-fuer-Patienten-und-Interessierte/Begleiterkrankungen/Metabolisches-Syndrom.htm?ID=6871

http://www.akademie-muenchen.de/html/kongresse/2005/Ostern/download/Adipositas-Seminar-Metabolisches%20Syndrom.pdf
http://www.deutscheklinik.de/index.php?artid=434&mode=showarticle
http://gripsdb.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta214_bericht_de.pdf
 

Die präventive Bedeutung von Nutraceuticals

Mittwoch, März 25th, 2009

Wiesbaden, 7. März 2009 (ena) – Auch bei der diesjährigen fünften Jahrestagung der European Nutraceutical Association im März 2009 in Wiesbaden standen Nutraceuticals und ihre gesundheitliche Relevanz im Mittelpunkt. Unter dem Motto: „Nutraceuticals – Bewährtes und Neues“ wurden bekannte, aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit überzeugenden Daten zu verschiedenen aktuellen Themen zusammengefasst und vorgestellt. Im Zentrum standen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Folsäure sowie Obst- und Gemüsesaftkonzentrate. Erstmals wurden auch Einblicke in das noch junge Forschungsgebiet der Nutrigenomik geboten.  

Nutrigenomik eröffnet neue Einsichten in die Rolle der Ernährung 

Die noch junge Wissenschaft der Nutrigenomik beschäftigt sich mit der Aktivierung bestimmter Gene durch gewisse Nährstoffe. Mit seinem Einleitungsvortrag weckte Prof. Robert Grimble das Verständnis für das individuelle Ansprechen des menschlichen Stoffwechselgeschehens auf unterschiedliche Nährstoffe am Beispiel des Entzündungsgeschehens. Grimble konnte in seinen Arbeiten zeigen, dass das individuelle Ansprechen auf die Zufuhr gewisser gesundheitsrelevanter Nährstoffe stark von phänotypischen (Geschlecht, Alter oder Gewicht) und genotypischen Faktoren (Genmutationen, Genvariationen = Polymorphismen) beeinflusst wird. So ist die Variabilität der Genexpression eine wichtige Determinante für den Verlauf und Ausgang eines Entzündungsprozesses in einem Individuum. Logischerweise ist damit auch die Effizienz entzündungshemmender Nährstoffe wie Omega 3-Fettsäuren oder antioxidativer Substanzen von der genetischen Ausstattung des Einzelnen abhängig. Mit der praktischen Umsetzung dieser Erkenntnisse ist möglicherweise bereits in einigen Jahren zu rechnen. 

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Obst- und Gemüseverzehr und Krebserkrankungen des oberen Verdauungstraktes

Montag, März 23rd, 2009

In eineraktuellen Publikation zur EPIC-Studie wird eindrücklich der Zusammenhang zwischen dem täglichen Verzehr von Obst und Gemüse und dem Risiko, an Krebs im oberen Verdauungstrakt zu erkranken, aufgezeigt.1 Dabei profitieren eher Männer als Frauen von einer obst- und gemüsereichen Ernährung, da die Risikoabsenkung besonders bei Personen mit geringem Konsum (<300g/Tag) zum Tragen kommt. Nach den Daten der EPIC-Studie sinkt das Risiko für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs um durchschnittlich 9% pro 80g täglich verzehrtem Obst und Gemüse. Während sich bei Frauen das Risiko um 4% verringerte, waren es bei Männern sogar 12%. Dabei besteht eine Risikobeziehung anscheinend nur bis zu einem „Schwellenwert“ von etwa 300g/Tag was bedeutet, dass Personen, die bereits mehr als 300g verzehren, durch eine Erhöhung der Verzehrsmenge ihr Erkrankungsrisiko vermutlich nicht noch weiter senken.  (mehr …)

Krebskrankheit und Immunabwehr

Montag, März 23rd, 2009

Der eosinophile Granulozyt – die vergessene Abwehrzelle (Taschenbuch)  

Funktioniert die Krebsabwehr? – Zuverlässige Überprüfung der Nachsorge 

Der eosinophile Granulozyt ist eine archaische Abwehrzelle, deren Gesamtfunktion lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Sie wurde nur noch als Marker für Allergie und Parasitose verstanden. Neueste Forschungen zeigen jedoch, dass der eosinophile Granulozyt ein Marker für regulatorische Immunvorgänge bei der Krebs-Immunabwehr ist.   (mehr …)

Wie gesund ist eigentlich Mineralwasser?

Mittwoch, März 18th, 2009

Die amerikanischen Ärzte Brugg und Walker waren die ersten, die bereits vor über 50 Jahren erkannten, dass Mineralien im Wasser gar nicht verstoffwechselt werden können. Sie werden aufgrund ihrer Größe und ihres Umfelds nicht verwertet, sondern ausgeschieden oder – und das ist die schlechtere Variante – im Körper eingelagert. Hersteller von Mineralwasser werben mit dem ernormen gesundheitlichen Nutzen ihrer Mineralien, der auch auf den Etiketten zur Schau gestellt wird. Aufgrund der Übermineralisierung, möglicher Nebenwirkungen sowie bei einigen Wassern sogar radioaktiven Belastungen ist der Sinn und Nutzen für die Gesundheit mehr als fraglich. 

Autor:  Prof. Ingo Froböse 

Fundstelle:  Buch „Versteckte Krankheiten“ Siehe auch: http://s267274200.online.de/archives/389

Impfen um jeden Preis?

Mittwoch, März 18th, 2009

Ein Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)  

Weiterlesen:  Impfen um jeden Preis? 

Fundstelle:   Deutscher Ärzte-Verlag | ZFA | Z Allg Med | 2009; 85 (3)

Nahrungsergänzungsmittel im Sport

Dienstag, März 17th, 2009

Gestärktes Immunsystem bei körperlicher Belastung, Experten stellen neue Studienergebnisse auf ENA-Kongress vor 

Mit dem Thema „Nahrungsergänzungsmittel im Sport“ hat sich die European Nutraceutical Association (ENA) anlässlich ihrer diesjährigen internationalen Jahrestagung in Stuttgart auseinandergesetzt. Dabei wurde gezeigt, dass Nahrungsergänzungsmittel positive Effekte hinsichtlich oxidativen Stresses, Leistungsfähigkeit sowie Stabilisierung des Immunsystems erzielen können. Sechs Experten beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Dr. Manfred Lamprecht vom Institut für Physiologische Chemie der Medizinischen Universität Graz stellte eine aktuelle Studie zum antioxidativen Potenzial eines weitgehend naturbelassenen Obst- und Gemüsesaftkonzentrats in Kapselform vor. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Stabilisierung des Immunsystems und klare Verbesserung des antioxidativen Schutzes. Die randomisierte plazebokontrollierte Doppelblindstudie wurde bei einer physisch und mental stark geforderten Eliteeinheit der österreichischen Polizei durchgeführt. Zahlreiche Studien belegen, wie Professor Allan H. Goldfarb vom Department für Sportwissenschaften der Universität von North Carolina Greensboro berichtete, dass besonders bei körperlicher Aktivität oxidativer Stress entsteht. Personen, die sich nicht täglich ausgewogen ernähren, sollten daher antioxidative Supplemente zuführen. Das gelte insbesondere auch für sportlich aktive ältere Menschen. 

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Nasensprays: Chemieunfall im Riechorgan

Montag, März 16th, 2009

Tausende Deutsche sind abhängig von scheinbar harmlosen Nasensprays. Aus eigener Kraft können sie sich nur schwer von der Sucht befreien. Die Junkies bunkern den Stoff in jeder Jackentasche. Die Fläschchen mit dem Sprühverschluss stecken auch im Aktenkoffer, im Auto-Handschuhfach, in der Schreibtischschublade oder im Nachtkästchen. Autor:  Günther Stockinger 

Weiterlesen:    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,609020,00.html 

Sarkopenie: Der Verlust an Muskelmasse und Kraft im Alter führt zur Behinderung und Morbidität

Sonntag, März 15th, 2009

Der Begriff Sarkopenie steht für den nicht beabsichtigten Verlust von Skelettmuskulatur und der damit verbundenen Abnahme an Körperkraft [1]. Beides sind Merkmale eines natürlichen Alterungsprozesses, dessen Ausprägung zu einem bestimmten Zeitpunkt jedoch starken interindividuellen Schwankungen unterliegt. Ab einer nicht genau festzulegenden Grenze, besteht bei verringerter Körperkraft das Risiko der Invalidität. Daher muss es das Bestreben sein, die im Alter unabwendbare Sarkopenie so weit in Grenzen zu halten, dass sie keinen Krankheitscharakter annimmt. Für ältere Menschen hängt davon unter Umständen die Möglichkeit ab, ein unabhängiges Leben führen zu können.  

Welche Auswirkungen hat die Sarkopenie?  

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Zusammensetzung der Körpermasse insofern, als insbesondere der prozentuale Anteil an Fettgewebe größer wird. Doch neben der quantitativen Reduktion kommt es auch zu qualitativen Veränderungen der fettfreien Masse. Bei 20- bis 30-jährigen Männern machen die zellulären Bestandteile knapp 60 % der fettfreien Körpermasse aus. Im Alter sinkt dieser Anteil bei den über 80-Jährigen auf etwa 45 % ab. Da jedoch die fettfreie Masse insgesamt deutlich abnimmt, ist der absolute Verlust an Zellmaterial noch deutlich größer. An ihrer Stelle nimmt das interstitielle Bindegewebe mit vermehrten Wassereinlagerungen einen immer größeren Raum ein. Der Hauptteil der verloren gegangenen Zellmasse sind Muskelzellen und kontraktile Muskelzellproteine.   (mehr …)

Arthrosetherapie meist nutzlos

Donnerstag, März 12th, 2009

Obwohl Arthrosebehandlungen Milliarden Euro in Deutschland verschlingen, ist die Wirksamkeit umstritten. Manche Therapien müssen als unwirksam, teilweise sogar als riskant eingeschätzt werden. Eine Studie rüttelt an den Grundfesten der klassischen Behandlungsmethoden. Die Ergebnisse einer großangelegten Untersuchung stellten die Düsseldorfer Ärzte Carsten Moser und Peter Wehling heute auf dem größten deutschen Orthopädenkongress, dem Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, in Berlin vor. Die Wissenschaftler beschäftigten sich zunächst mit der Frage, bei welcher Therapie gegen Knie-Arthrose ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit vorliegt. „Die Ergebnisse der systematischen Auswertung der Weltliteratur zu diesen Themen waren leider ernüchternd.“ Vor allem zeigte sich für die bei Arthrose sehr häufig verabreichten Antirheumatika eine sehr niedrige Wirksamkeit bei überraschend hohen Nebenwirkungen“, sagte Prof. Dr. Peter Wehling von der Stiftung für Molekulare Medizin heute in Berlin. 

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Was tun gegen niedrigen Blutdruck?

Mittwoch, März 11th, 2009

Ein niedriger Blutdruck muss nicht unbedingt schädlich für den Körper sein. Im Gegenteil wirkt er sich bei manchen Personen gar positiv auf die Lebenserwartung aus. Nicht wenige Menschen haben niedrigen Blutdruck, der jedoch keine Beschwerden verursacht. Es gibt allerdings auch jene die hier weniger positive Erfahrungen machen. 

Sehr niedriger Blutdruck, auch als Hypotonie bezeichnet, kann bei bestimmten Personen zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Typische Beschwerden vieler Betroffener sind Schwindel oder Kreislauferkrankungen, die häufig bei langem Stehen oder plötzlichen Wechsel der Lage auftreten. Weitere Komplikationen können ständige Müdigkeit, Kältegefühl in Händen oder Füßen, Wetterfühligkeit, Blässe, ein zu schneller Puls, Schweißausbrüche und bei Männern in einigen Fällen auch Erektionsprobleme sein. Doch was kann man tun um seinen Blutdruck wirksam zu steigern? 

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Hautkrebs durch Sonnenlicht – ein Mythos

Dienstag, März 10th, 2009

Die Überschrift „Hautkrebs durch Sonnenlicht – ein Mythos“ erscheint kühn. Aber die wissenschaftliche Literatur spricht im Gegensatz zu pseudowissenschaftlichen Publikationen eine klare Sprache. Die Behauptung ist unhaltbar, UV-Strahlung verursache Hautkrebs und die Sonne sei zu meiden. An diesem Irrtum ändert sich auch nichts, wenn er beständig in Zeitungen und Büchern wiederholt wird, im Fernsehen und Radio, auf Schulen und Universitäten. Die Meinung der Masse ist noch lange kein Beleg für die Wahrheit. „Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben“, sagt Bertrand Russell. 

Weiterlesen unter   http://blog.zentrum-der-gesundheit.de/2007-10-02-hautkrebs-durch-sonnenlicht-ein-irrtum-und-mythos.html

Bei Stress-Inkontinenz: Speckbremse ziehen!

Dienstag, März 10th, 2009

Der Leidensdruck von harninkontinenten Frauen ist extrem. Den Übergewichtigen unter ihnen hilft eine einfache Maßnahme: abspecken – so das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Ein paar Kilos weniger reicht oft schon. An der Untersuchung nahmen 338 übergewichtige Frauen teil. Sie klagten über mindestens zehn Inkontinenzepisoden pro Woche. Zwei Drittel von ihnen engagierten sich schon seit etwa sechs Monaten für eine bessere Figur: Sie beteiligten sich an einem Abspeckprogramm, bestehend aus Diät, Bewegung und Verhaltensmodifikationen. Die übrigen Teilnehmerinnen hörten sich im gleichen Zeitraum nur vier Informationsvorträge zu Gewichtsreduktion, körperlichen Aktivitäten und gesunder Ernährung an.   (mehr …)