Infos

Sie befinden sich aktuell in den Mein alternativer Gesundheitsblog Blog-Archiven für den folgenden Tag 6.5.2009.

Calendar
Mai 2009
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Archive für 6.5.2009

Wie kommt es zum Diabetes?

Übergewicht, Gewebshormone, Gene: Beim Typ-2-Diabetes mischen viele Schuldige mit. Ein Experte gab einen Überblick über die aktuelle Einordnung der wesentlichen Faktoren.  Unbestritten gibt es eine erbliche Anlage für den Typ-2-Diabetes. Das haben auch die Patienten mitbekommen, und so antworten sie gerne auf die Frage nach der potenziellen Ursache ihrer Krankheit: „Die Gene sind schuld“, berichtete Professor Dr. Stephan Martin vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum an den Sana-Kliniken in Düsseldorf beim Diabetes Update.  

Doch welche Relevanz hat die Genetik wirklich?   Den Rest des Eintrags lesen »

Homocystein - was ist das?

Homocystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die nicht in den Baustoffwechsel des Körpers einbezogen wird, sondern nur als kurzlebiges Zwischenprodukt im komplexen Methionin-Stoffwechsel entsteht.  Ähnlich wie Cholesterin schädigt Homocystein die Gefäßwände. Es fördert die Einlagerung von Fetten in die Gefäßwände, so dass sie ihre Elastizität verlieren (Stichwort Gefäßverkalkung) und Symptome wie Gedächtnisschwäche oder Durchblutungsstörungen auftreten können. Die Oxidation von LDL-Cholesterin wird erleichtert. Homocystein steigert die Blutviskosität und aktiviert die Thrombogenese (Entwicklung von Thrombosen) bei gleichzeitiger Störung der Fibrinolyse (Blutgerinnungshemmung und Blutgerinnselauflösung). Homocystein wird normalerweise im Körper umgewandelt und ausgeschieden. Damit dieser Stoffwechsel optimal ablaufen kann, muss das Zwischenprodukt Homocystein zu Cystein abgebaut oder aber zu Methionin remethyliert werden. Beide Reaktionen sind direkt an Vitamine des B-Komplexes gebunden, welche als Coenzym fungieren.  

Der Homocystein-Spiegel ist aber nicht durch eine Diät oder Abnehmen zu beeinflussen, sondern nur durch die Qualität der Ernährung.

Den Rest des Eintrags lesen »

Keine ACE-Hemmer bei Kinderwunsch

Immer mehr junge Diabetikerinnen erhalten ACE-Hemmer zur Hochdrucktherapie. Leider sind auch zunehmend Schwangere darunter – trotz drohender Gefahr fürs Kind.  Seit Mitte der 90er-Jahre hat sich der Einsatz von ACE-Hemmern bei jüngeren Hochdruckpatientinnen (15 bis 44 Jahre) mehr als verdoppelt. Einer aktuellen Studie zufolge nehmen derzeit 4,4 % aller Frauen im gebärfähigen Alter diese Antihypertensiva ein, berichtete Dr. Helmut Kleinwechter vom Diabetologikum Kiel beim Diabetes Update.  

ACE-Hemmer erhöhen im 1. Schwangerschaftsdrittel das Risiko für schwere Fehlbildungen (Herz, große Gefäße, Zentralnervensystem) um das Dreifache. Laut Dr. Kleinwechter sollten vor allem Hausärzte auch bei Frauen über 35 Jahre an einen möglichen Kinderwunsch denken und die antihypertensive Therapie – am besten schon vor einer Schwangerschaft – umstellen.  

Fundstelle: Medical Tribune   , Ausgabe 18 / 2009  S.10

|