Archive for September, 2009

Passivrauchen – Gefahr aus zweiter Hand

Mittwoch, September 30th, 2009

Zigarettenqualm schadet nicht nur den Rauchern. Die Risiken durch Passivrauchen sind viel größer als bisher angenommen. 

Ob zu Hause, im Job, in Zügen, Schulen, Restaurants oder Theatern – rund 35 Millionen Deutsche werden mit Giften aus Tabakdunst zugequalmt, ohne dass sie es wollen. Die Folgen des Passivrauchens sind dramatisch, belegt eine neue Studie, an der Pro[ Dr. Ulrich Keil, Uni Münster, mitgearbeitet hat: Rund 3.300 Menschen sterben jährlich daran. Und diese Zahl ist noch niedrig gegriffen.“ Eine Statistik vom Krebsforschungszentrum Heidelberg kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: 2.148 Nichtraucher sterben durch „secondhand-Gifte“ an Herzerkrankungen, 774 überleben einen Schlaganfall nicht, 263 Passivraucher sterben an Lungenkrebs, 56 an anderen Lungenleiden, 60 Säuglinge sterben pro Jahr am Krippentod. Und 70 Prozent der Todesfälle entfallen auf Frauen, weil sie zu Hause öfter passiv mitrauchen müssen als Männer. 

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Streit um die Wirksamkeit der HPV-Impfung

Mittwoch, September 30th, 2009

„Blockbuster“ – so nennen Pharmafirmen Arzneimittel, mit denen man richtig viel Geld machen kann. Die HPV-Impfung ist so ein Blockbuster. Sie soll junge Mädchen vor Gebärmutterhalskrebs schützen. Allein Marktführer Sanofi Pasteur MSD hat bereits mehr als eine Million Impfdosen in Deutschland verkauft. Auch dank einer beispiellosen PR-Kampagne. Nicht nur Werbung im Fernsehen, sondern auch Vorträge an Schulen, Kampagnen im Internet – und wer genau hinschaut, findet immer häufiger: gesponsert von den Herstellern. Es funktioniert. Eine kritische Auseinandersetzung mit Wirkung und Nebenwirkung findet kaum statt.

Eine Gruppe von 15 Ärzten und Wissenschaftlern hat fast ein Jahr recherchiert, sich durch Zahlen, Studien und Zulassungsunterlagen des Herstellers gearbeitet. Von dem Ergebnis waren sie selbst überrascht.

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Immer mehr junge Menschen haben Hautkrebs

Mittwoch, September 30th, 2009

München (dpa) – An Hautkrebs erkranken immer mehr jüngere Menschen. Darauf hat der Dermatologe Prof. Michael Landthaler von der Universität Regensburg in München hingewiesen.  „Der Hautkrebs nimmt deutlich zu, und die Patienten werden immer jünger“, sagte Landthaler unter Berufung auf eine neue Studie.  

„Heute sind 30-Jährige mit einem Basalzellkarzinom keine Seltenheit“, sagte der Mediziner. Neben dem Basalzellkarzinom, einer speziellen Hautkrebs-Variante, nehme auch der sogenannte weiße Hautkrebs zu. Der Hautarzt Prof. Wilhelm Stolz vom Klinikum München-Schwabing forderte deshalb eine niedrigere Altersgrenze für Vorsorgeuntersuchungen. Die Krankenkassen zahlen derzeit ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen. Stolz schlug vor, diese Vorsorge schon für Patienten ab 20 Jahre zu bezahlen. Statt einer gleichmäßigen Vorgabe für alle sind die Experten zudem für eine differenzierte Vorsorge je nach Risikofaktoren.  

Risikogruppen wie Blonde, Rothaarige oder Menschen mit vielen Muttermalen sollten demnach in kürzeren Abständen alle 1,5 Jahre untersucht werden, Patienten dunkleren Hauttyps und somit ohne erhöhtes Hautkrebsrisiko sollten dagegen nur in größeren Abständen ungefähr alle 10 Jahre zur Vorsorgeuntersuchung.  (mehr …)

Anti-Tumor-Kost schenkt Lebenszeit

Mittwoch, September 30th, 2009

Mit Fisch, Knoblauch und Olivenöl die Krebsabwehr stärken 

Statt zu predigen, sollten Ärzte ihren Patienten lieber Appetit machen: Mediterrane Kost zu erklären ist kinderleicht. Wenn dann noch aufgezeigt wird, auf welche Weise Essen und Lebensstil gegen Krebs wirken, haben sie ihren Krebskranken wichtige Heilungs-Werkzeuge an die Hand gegeben. 

Die Hoffnung auf bedeutsame Effekte der Ernährung in der Krebstherapie ausgelöst hatte erstmals die „Lyon Heart Study“. Rund 600 Herzkranken hatte man damals normale Kost oder bewusst mediterrane Ernährung zugeteilt. Nach vier Jahren verzeichnete man in der Mittelmeergruppe zwei Krebsfälle, in der Kontrollgruppe dagegen zwölf, wie Dr. Günther Spahn von der Klinik Öschelbronn, Niefern-Öschelbronn auf dem 44. Süddeutschen Kongress für aktuelle Medizin berichtete. 

Fundstelle und Weiterlesen:   http://www.medical-tribune.de/patienten/magazin/24044/

Mit Folsäure gegen zuviel Druck

Dienstag, September 29th, 2009

Das B-Vitamin könnte vor Bluthochdruck schützen

Ausreichend Folsäure kann dazu beitragen, junge Frauen vor Bluthochdruck zu schützen. Das schließen amerikanische Forscher aus den Ergebnissen einer Studie, in der sie den Zusammenhang zwischen aufgenommener Folsäuremenge und Blutdruck bei mehr als 150.000 Frauen untersucht haben. Demnach war das Bluthochdruckrisiko bei jungen Frauen, die täglich eine größere Menge des B-Vitamins zu sich nahmen, um etwa ein Drittel niedriger als bei den Frauen, die nur sehr wenig Folsäure konsumierten. Das berichteten die Wissenschafter um John Forman vom Brigham and Women´s Hospital in Boston auf einer Konferenz der Amerikanischen Herzgesellschaft in Chicago.

Weiterlesen: http://www.s-hennebach.de/praxis/folsaeure_hochdruck.html

Krebs – neue Meta-Studie

Dienstag, September 29th, 2009

Deutsche Zusammenfassung einer interessanten Studie über die Faktoren, die das Krebsrisiko senken.

 Weiterlesen:  Krebsreport   (2,5 MB!)

Pestizide in Lebensmitteln

Montag, September 28th, 2009

Greenpeace kritisiert Lockerung von Grenzwerten

Paprika gehört zu den Gemüsesorten, die besonders viele Vitamine enthalten, oft aber auch eine Extra-Dosis an Pestiziden. Auch viele andere Lebensmittel weisen laut Greenpeace immer höhere Pestizidrückstände auf – und zwar ganz legal. Denn die gesetzlich erlaubten Höchstmengen für Pestizide in Obst, Gemüse und Getreide seien in den vergangenen fünf Jahren massiv angehoben worden.

Das Spritzmittel Chlorthalonil soll Hopfen vor Pilzkrankheiten schützen – und steht in Verdacht, Krebs zu erzeugen sowie Nieren und die Leber zu schädigen. Bis zum Jahr 2000 durfte ein Kilogramm Hopfen nach der Ernte 0,01 Milligramm des Fungizids enthalten. Dann wurde der Höchstwert um den Faktor 5.000 angehoben: auf 50 Milligramm pro Kilogramm. Auch die Höchstgrenzen anderer Pestizide im Hopfen wurden in den vergangenen fünf Jahren gelockert, sodass er insgesamt mehr als das 10.000-fache an Pestiziden enthalten darf als früher. Damit führt Hopfen die Negativliste einer neuen Studie der Umweltorganisation Greenpeace mit dem Titel „Pestizide am Limit“ an.

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Empfehlung zur homöopatischen Selbstbehandlung

Montag, September 28th, 2009

Das „Anwenderbündnis zum Erhalt homöopathischer Arzneimittel“ unterstützt homöopathische Selbstbehandlung als sinnvolle Ausprägung patientenseitiger Eigenverantwortung. Zugleich appellieren wir an Verantwortungsbewusstsein bei Anleitungen und Beratung zu Selbstbehandlung, damit gebotene Grenzen konsequent aufgezeigt werden, und damit der vorhandene Freiraum zum Wohle der Patienten und vor einseitigen kommerziellen Interessen geschützt gestaltet wird. 

Weiterlesen:     Homöopatische Selbstbehandlung 

Fundstelle: BKHD e.V. 

Mit Grünem Tee gegen Leukämie

Sonntag, September 27th, 2009

Extrakt zeigt vielversprechende Wirkung gegen Krebs Ein Extrakt aus Grünem Tee könnte gegen Leukämie helfen, legt eine kleine klinische Studie aus den USA nahe: Ein Drittel der teilnehmenden Patienten sprach auf die Behandlung mit dem Extrakt an, berichten amerikanische Forscher. Die Probanden, die unter chronisch lymphatischer Leukämie litten, bekamen den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) in Kapseln verabreicht, woraufhin sich bei vielen die Lymphknoten verkleinerten, berichten Tait Shanafelt von der Mayo-Klinik in Rochester und seine Kollegen. 

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Zutaten-Versprechen bei Lebensmitteln oft nur schöner Schein

Sonntag, September 27th, 2009

Zutaten-Versprechen auf Lebensmittelverpackungen sind Verbraucherschützern zufolge oft nur schöner Schein: Wie die Verbraucherzentrale Hamburg nach einem Test von 14 Feinkostsalaten und Milchprodukten mitteilte, verbarg sich unter Mayonnaise und Joghurt häufig nicht das, was Text und Foto auf der Verpackung versprachen.  Fundstelle und Weiterlesen: http://portal.1und1.de/de/themen/gesundheit/ernaehrung/8986612-Nicht-immer-ist-drin-was-draufsteht.html

Ein weiteres Beispiel: 

Philadelphia alla Pesto Verde & Tomate von Kraft Foods.

Auf der Verpackung glänzen jede Menge Tomaten und ein Mörser voller Pesto. Die Frischkäsezubereitung enthält ganze 0,4% oder 0,7 Gramm Tomaten und statt Pesto eine Basilikum-Schmelzkäsemischung. Dafür stecken jede Menge Zusatzstoffe drin.

Fundstelle:  www.foodwatch.de 

Brokkoli enthält Wirkstoff gegen Krebs

Mittwoch, September 23rd, 2009

Brokkoli enthält auch einen Wirkstoff gegen den aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs.  Grünes Gemüse ist gesund. Aktuell steht Brokkoli im Focus der Forschung. Dieser enthält nicht nur viele Vitamine und Mineralien, sondern auch einen Wirkstoff gegen aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Inhaltsstoff Sulforaphan schwäche widerstandsfähige Tumorstammzellen und mache sie verwundbar, berichten Forscher der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Den vom Fachjournal „GUT“ online veröffentlichten Ergebnissen zufolge konnten bislang selbst neuartige Krebsmedikamente nichts gegen die Stammzellen von Bauchspeicheldrüsenkrebs ausrichten. 

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Süßstoff Aspartam als Krebserreger

Mittwoch, September 23rd, 2009

Mehr als 6.000 Getränke und Lebensmittel beinhalten Zuckerersatz  

Der Süßstoff Aspartam steht wieder einmal auf der Watchlist internationaler Wissenschaftler: Bei der internationalen Konferenz über Krebs und Umweltwissenschaften, die vorige Woche in Italien über die Bühne ging, präsentierte die European Ramazzini Foundation for Cancer Research http://www.ramazzini.it aus Bologna die jüngste Studie zum artifiziellen Zuckerersatz. Mehr als 1.800 Ratten wurden untersucht.  

Das Ergebnis: Aspartam erhöht das Risiko von Nierenkrebs und Tumorerkrankungen im Kopf. Doch diese Ergebnisse waren nicht alles: Erst im Juli 2005 hatte das Institut an weiblichen Ratten eine signifikant höhere Rate an Leukämie und Lymphomen attestiert. Und das bei Dosen, die sehr nahe an jene von Menschen, die zuckerfreie Getränke zu sich nehmen, herankommt.  

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Essen wir uns dumm?

Dienstag, September 22nd, 2009

Hirnforschung Wissenschaftler warnen: Unserer Nahrung fehle es oft an Inhaltsstoffen, die wichtig sind für die Leistungskraft des Gehirns. Schlimmer noch. Manche Zusätze förderten gar psychiatrische Erkrankungen. 

Der Mann sorgt sich um seine grauen Zellen. Schon beim Frühstück. Konrad Beyreuther ist Alzheimerexperte, Professor an der Universität Heidelberg und Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz in der baden-württembergischen Landesregierung. Und er sagt: „Die Ernährung ist wahrscheinlich die ganz entscheidende Komponente bei Alzheimer.“Weltweit nehmen Hirnstörungen zu: Alzheimer, Parkinson, die Multiple Sklerose. Auch die Seele leidet immer öfter. Und bei den Jüngsten breiten sich Aufmerksamkeitsschwäche, Hyperaktivität und Lernstörungen aus. Michael Crawford, Direktor des Instituts für Gehirnchemie und Menschliche Ernährung an der Universität von Nord-London, fürchtet gar, dass die Evolution des Geistes sich umzukehren droht: „Die Kapazität des Gehirns nimmt nicht mehr länger zu, sondern tatsächlich ab.“ Verantwortlich sei die mangelhafte Qualität der Nahrung. 

Die Kapazität des Gehirns nimmt nicht länger zu, sondern ab. „ 

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Legale Täuschung im Supermarkt

Montag, September 21st, 2009

Es ist leider nicht die Ausnahme, sondern die Regel: Kunden werden im Supermarkt getäuscht – und das meist ganz legal. Auf abgespeist.de stellt foodwatch regelmäßig Beispiele für die alltägliche Irreführung mit Lebensmitteln vor. Hier die Mogel-Liste mit allen Produkten.

Weiterlesen unter: http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/imitate_und_luegen/mogel_liste/index_ger.html

Gemüse und Obst vermindert das tödliche Risiko Schlaganfall!

Sonntag, September 20th, 2009

Der erhöhte Verzehr von Gemüse und Obst senkt das Risiko eines Schlaganfalls beträchtlich, stellten die Wissenschaftler um den Mediziner Feng He der Universität London in einer jetzt veröffentlichten Auswertung von acht Langzeitstudien mit insgesamt knapp 260.000 Teilnehmern fest, berichtet heute Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Irina Baumbach von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Sie empfiehlt daher täglich mindestens drei Portionen Gemüse und Obst zu verzehren, um der Gefahr Schlaganfall effektiv und wirksam entgegenzutreten.

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