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Archive für Februar 2010
Diabetes: Explosionsartiger Anstieg - Weltweit 285 Millionen Patienten!
28.2.2010 von Jörg.
Die globale Diabetes-Epidemie wird immer bedrohlicher: 285 Millionen Patienten gibt es heute, 435 Millionen werden für das Jahr 2030 prognostiziert. Die meisten Betroffenen wird es in finanzschwachen Ländern geben, deren Gesundheitssysteme überhaupt keine Lösungen für Probleme im Zusammenhang mit dieser “Zivilisationskrankheit” haben. “Die Epidemie ist außer Kontrolle”, erklärte der Präsident der International Diabetes Federation, Prof. Jean Claude Mbanya von der Unversitätsklinik Yaounde in Kamerun. Noch im Jahr 1985, vier Jahre vor dem Mauerfall, ging man von 30 Millionen Diabetikern weltweit aus.
Heute, knapp 25 Jahre später, sind es mit 285 Millionen fast zehnmal so viele. 6,6 Prozent der Weltbevölkerung leidet unter Diabetes, weitere 7,9 Prozent haben Prädiabetes. Die Anstiegsraten sind gewaltig: In Afrika und im Nahen Osten wird sich die Zahl der Diabetiker in den nächsten 20 Jahren nahezu verdoppeln, in Südost-Asien sowie in Süd- und Zentralamerika wird sie um über zwei Drittel zunehmen. Milde nimmt sich dagegen der Anstieg in Europa aus, der mit 20 Prozent berechnet wird. Absolut die meisten Diabetiker leben heute in Indien (51 Millionen), China (43 Millionen) und den USA (27 Millionen). In Prozent der Bevölkerung am schwersten betroffen sind jedoch die Länder des Nahen Ostens sowie Südsee- und andere Inseln wie Nauru, Tonga, Mauritius und La Réunion. Es wird geschätzt, dass weltweit vier Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen eines Diabetes sterben. In den USA gehen 16 Prozent der Todesfälle auf die Krankheit zurück, in Südostasien 14 Prozent, in Europa 11 Prozent.
Die Kosten des Diabetes werden derzeit auf 250 Milliarden Euro jährlich geschätzt, das sind gut 10 Prozent der weltweiten Ausgaben für Gesundheit. 80 Prozent der weltweiten Ausgaben werden in den reichen Ländern getätigt, 50 Prozent allein in den USA. Schon heute aber leben 70 Prozent aller Diabetiker in den armen oder sogenannten Schwellenländern. In Indien etwa, mit 50 Millionen Diabetikern, steht weniger als 1 Prozent des weltweiten Budgets zur Verfügung.
An Diabetes zu erkranken bedeutet in diesen Ländern häufig, dass ganze Familien in die Armut abrutschen. Denn in den meisten Ländern gibt es weder eine allgemeine Krankenversicherung, noch sind die Gesundheitssysteme für die Betreuung chronisch Kranker eingerichtet, schon gar nicht für die Behandlung der üblichen Folgeerkrankungen des Auges, der Niere, der Füße, der Nerven und des Herzens. Der Diabetes überfordert aber nicht nur die Gesundheitssysteme, sondern bedroht auch die Volkswirtschaften. Denn mehr als die Hälfte der Patienten ist im arbeitsfähigen Alter zwischen 20 und 60 Jahren. Um die Epidemie zu stoppen, setzt die International Diabetes Federation (IDF) vor allem auf Prävention. 60 Prozent aller Diabetes-Fälle, so schätzt die IDF, könnten verhindert werden, vor allem durch Lebensstiländerungen wie gesündere Ernährung und mehr Bewegung. Darüber hinaus bemüht sich die IDF weltweit um integrierte Gesundheitssysteme, die in der Lage sind, mit einfachen Mitteln Diabetes zu verhindern, zu diagnostizieren und die Patienten zu behandeln. Die Leitlinien des IDF geben vor, welche Basismaßnahmen weltweit zur Diabetes-Behandlung durchgeführt werden sollten.
Quelle: InFo Diabetologie, Ausgabe 6, Dezember 2009, S. 59
Nach Informationen von 20th World Diabetes Congress, Montreal, Oktober 2009
Fundstelle: http://portal.1und1.de/de/themen/gesundheit/krankheiten/9971298-Diabetes-wird-zur-globalen-Epidemie.html
© Lifeline.de
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Rotwein und Schokolade gegen Krebs
28.2.2010 von Jörg.
Rotwein und Schokolade können neuen Forschungen zufolge Krebszellen bekämpfen.
Fundstelle und weiterlesen: Unsere 3 mal tägliche Chemotherapie
Geschrieben in Krebs, Ernährung | Drucken | Keine Kommentare »
Probleme mit dem Trinkwasser
1.2.2010 von Jörg.
Eine britische Studie zeigt, dass das Trinken von gechlortem Wasser das Risiko für verschiedene schwere Geburtsfehler erhöht.
Fundstelle und weiterlesen: diepresse.com/home/gesundheit/388835/index.do
Lesen Sie auch:
Wasser sollte rein und frei von schädlichen Bakterien sein, es sollte uns mit Mineralien versorgen, etwas Sauerstoff, eine angemessene magnetisch Polarisation und es sollte sogar gut schmecken. Die Federal Drug Administration (FDA, die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde) und Environmental Protection Agency (EPA, Landwirtschaftsministerium) haben gemeinsam die Verantwortung übernommen für gute Wasserqualität und ihr möglichstes getan, damit es so bleibt. Sie konnten die überall verbreitete Verunreinigung unseres Wassers durch hunderte von Lösungsmitteln, Metallen, Pestiziden und anderen Chemikalien nicht verhindern. Sie konnten die Tragödie nicht verhindern, die wir jetzt erleben, diese Explosion vn Krankheiten, die schon in der Kindheit beginnen. Wir haben jetzt schon eine Generation von kranken Kindern. Es gab keinen Grund, das Wasser zu verdächtigen, auf das wir uns nun alle verlassen, ob wir krank sind oder gesund. Es wird regelmässig untersucht, aber nicht auf die Dinge, auf die es ankommt.
Fundstelle und weiterlesen: http://www.drclark.net/de/cleanses_clean-ups/water.php
Geschrieben in Schadstoffbelastung, Gesundheit allgemein | Drucken | 1 Kommentar »