Archive for Juli, 2011

Großes Interesse für Vitamin D

Montag, Juli 18th, 2011

Vitamin D (Calciferol) ist in den letzten Jahren stark in den Mittelpunkt des gesundheitlichen Interesses gerückt. Das Wissen darüber, welche Rolle das fettlösliche Vitamin im menschlichen Körper spielt, hat stark zugenommen. Wissenschaftler entdecken immer mehr – chronische – Erkrankungen, die mit einem inadäquaten Vitamin-D-Status* (* Siehe die Begriffserläuterung am Ende.) in Beziehung stehen. Deshalb wird weiter darüber diskutiert, wie viel Vitamin D ein Mensch ergänzend zu dem Vitamin D benötigt, das der Körper unter der Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut selbst produziert. Beängstigend viele Menschen haben einen niedrigen Vitamin-D-Status. Es handelt sich um ein Problem, das weltweit in Erscheinung tritt, auch in sonnigen (sub-)tropischen Ländern.

Weiterlesen:  Vitamin D
Fundstelle: http://www.orthokennis.de/ResearchItem.asp?IDResearch=63

Lesen Sie auch: Vitamin D und der Glukosestoffwechsel

Protein PGC1alpha schützt vor Darmkrebs

Donnerstag, Juli 14th, 2011

Ein körpereigenes Protein kann Darmtumore verhindernDies haben Forscher der Universität Leipzig zusammen mit Wissenschaftlern der Uni Bari herausgefunden. „Das Protein namens PGC1alpha kann in Tumorzellen eine ungewöhnlich hohe Mitochondrienaktivität auslösen. Dabei werden verstärkt zellschädigende Radikale erzeugt, so dass die Tumorzellen in den programmierten Tod getrieben werden“. Die Studie wurde in der renommierten PNAS veröffentlicht.„In unserem Forschungsverbund ist es gelungen, PGC1alpha als das Protein zu identifizieren, das Darmtumoren absterben lässt oder sogar bereits in der Entstehung stört“, sagte Peter Seibel, Professor für Molekulare Zelltherapie der Medizinischen Fakultät am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ). Es kann z.B. die Vermehrung von Mitochondrien anschalten, die dann mehr Energie generieren. 

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Private Krankenkasse und Beihilfe müssen Nahrungsergänzungsmittel bezahlen

Dienstag, Juli 12th, 2011

Amtsgericht Frankfurt am Main: Private Krankenkasse und Beihilfe müssen Nahrungsergänzungsmittel bezahlen  „Der Zweck zählt“ 

Wenn ein Nahrungsergänzungsmittel zu Heilzwecken verordnet wird, muss es von der privaten Krankenkasse und Beihilfe erstattet werden. Es kommt dabei nicht auf die Deklaration als Nahrungsergänzungsmittel an, sondern auf die Zweckbestimmung des Therapeuten. Da das Präparat nicht zum Zwecke der Ernährung oder des Genusses verordnet wurde, sondern nach medizinischer Indikation zu Heilzwecken verordnet wurde, muss die Krankenkasse die dafür anfallenden Kosten erstatten, so das Amtsgericht Frankfurt.Deshalb trifft die Ausschlussklausel der privaten Krankenkassen/Beihilfe, die eine Erstattung von Nahrungsergänzungsmitteln untersagt, bereits begrifflich nicht zu, da in obigem Falle die Präparate von dem Therapeuten für den Patienten zu Heilzwecken verordnet wurden. Auf die Deklaration des Herstellers des Nahrungsergänzungsmittels auf der Verpackung des Präparates würde es dabei nicht ankommen.  (AZ.: 30C502 / 03-75) 

Ergänzung: Im Falle von Nahrungsergänzungsmitteln ist für die Kostenübernahme durch die PKV grundsätzlich ein medizinischer Verschreibungsgrund erforderlich. Das Nahrungsergänzungsmittel muss damit grundsätzlich medizinisch indiziert sein und dessen Anwendung grundsätzlich einer entsprechenden medizinischen Zweckbestimmung unterliegen.

 Quelle: „ärztliche Praxis“, http://www.krankenversicherungsrecht-lanz.de/045.html

Weitere Infos: Artikel aus “ärztliche Praxis”

Zähne nicht sofort nach dem Essen putzen

Dienstag, Juli 12th, 2011

Vor allem nach dem Genuss von Zitrusfrüchten sollte man mit dem Zähneputzen etwas warten

Hamburg (dapd). Nach dem Essen kann man sich mit dem Zähne-Putzen ruhig ein bisschen Zeit lassen. Das gilt vor allem, wenn man säurehaltige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte gegessen hat. „Die Säure wirkt auf Zähnen wie ein Essigreiniger auf Marmor“, erklärt Zahnärztin Andrea Braunsburger. „Sie löst den Zahnschmelz an.

Gleich nach dem Essen ist Zähneputzen deshalb nicht angesagt.“ Es sei auch nicht nötig, jedesmal die Zähne zu putzen, nachdem man etwas gegessen habe, meint die Zahnärztin. Es genüge, die Zähne zweimal am Tag gründlich zu reinigen. Dazwischen könne auch ein sogenannter Zahnpflegekaugummi helfen. Studien hätten gezeigt, dass das Kauen solcher Kaugummis ohne Zucker die Neubildung von Zahnverfärbungen mindere. Denn mit dem Kaugummi wird der Speichelfluss angeregt. Speichel ist basisch und neutralisiert die Säure im Mund.

Nicht nur Fruchtiges, auch Süßes löst im Mund Saures aus. Manche Menschen reagieren empfindlich auf die Säure. „Schmelz ist wie eine Lasur, am Zahnhals wird sie dünner und bei älteren Menschen liegen die Zahnhälse ein bisschen freier“, erklärt Braunsburger. Unter dem Zahnschmelz liegt Dentin, die Hauptsubstanz des Zahnes. Sie ist aus kleinen Kanälen aufgebaut, die Poren-Eingänge der Kanäle sind mit Flüssigkeit gefüllt. Wenn das Dentin frei liege, könne die Säure durchdringen. „Dann reagieren feinste Nervenenden im Inneren mit Schmerz“, sagt Braunsburger. Ihr Tipp: Wer derart sensibel reagiert, dem kann helfen, zum Apfel zum Beispiel ein Glas Wasser zu trinken und nach dem Essen den Mund mit Wasser auszuspülen.

Fundstelle: http://www.freiepresse.de/THEMEN/Zaehne-nicht-sofort-nach-dem-Essen-putzen-artikel7613797.php